Hilfen bei zu hohen Strom- und Heizkosten sicherstellen

SPD-Stadtrat Christian Köning
Foto: Susie Knoll

14. November 2021

Ausreichend Strom und beheizte Wohnungen für alle Münchnerinnen und Münchner: Angesichts steigender Strom- und Heizkosten sichert SPD/Volt im Stadtrat eine schnelle und unbürokratische Hilfe zu. In einem Dringlichkeitsantrag für den Sozialausschuss am 9. Dezember fordert die Fraktion unterstützt vom Koalitionspartner, dass die Stadt Stromschulden vermehrt übernimmt und die Energieberatung ausbaut.

Strom und Gas werden im kommenden Jahr teurer. Die Preiserhöhungen treffen nicht nur die Ärmsten unserer Gesellschaft besonders, sondern sind auch für viele Rentner, Familien und Arbeitnehmer*innen eine zusätzliche Belastung. Um diese Menschen zu unterstützen, setzt sich die SPD/Volt-Fraktion dafür ein, die etablierten Angebote und Leistungen der Stadt München auszubauen. So sollen die Mittel für die Übernahme von Stromschulen für das Jahr 2022 erhöht werden. Zudem schlägt SPD/Volt vor, in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken München die Hilfen gegen Stromsperrungen, beim Wechsel von Stromanbietern und die Energieberatung ausbauen. Zudem soll die Stadt prüfen, inwieweit eine Stiftung Menschen mit geringem Einkommen oder einer geringen Rente unterstützen kann, die gestiegenen Heizkosten zu stemmen.

Dazu sagt Christian Köning, Mitglied im Fraktionsvorstand von SPD/Volt:

„In unserer Stadt muss niemand frieren oder im Dunklen sitzen. Deshalb werden wir den Münchnerinnen und Münchnern in der jetzigen Energiekrise helfen. Wir können die Weltmarktpreise nicht beeinflussen, aber wir können die Folgen für die Betroffenen zumindest abmildern. Deshalb muss die Stadt Stromschulden übernehmen, die Energieberatung ausbauen und Stromsperrungen verhindern. Wir fordern, dass auch der Bund handelt und wirksam gegen die Steigerung bei Strom- und Heizpreisen vorgeht.“

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