Kindertagespflege: SPD will Gebühren und Gehälter anpassen

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Müller, Sprecher im Kinder- und Jugendhilfeausschuss

09. Oktober 2018

Die Kindertagespflege ist eine unverzichtbare Ergänzung zur Kindertagesbetreuung. Deshalb will die SPD-Stadtratsfraktion, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden: Eltern sollen weniger zahlen, Pflegepersonen mehr verdienen.

Für viele Münchner Familien ist die Kindertagespflege die Alternative zur Kita-Betreuung: Die Tagesmütter und Tagesväter leisten einen wichtigen Beitrag zu Erziehung, Bildung und Betreuung. Sie sind für viele Eltern unentbehrlich – und auch aus gesellschaftlicher Sicht in München unverzichtbar. Denn um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen, braucht die Stadt auch das Angebot der Kindertagespflege.

Weil das so ist, fordert die SPD-Stadtratsfraktion das Sozialreferat auf, die Elternbeiträge in der Kindertagespflege so zu überarbeiten, dass für Eltern grundsätzlich ähnliche Rahmenbedingungen wie in der Kindertagesbetreuung gelten. Außerdem soll die Stadt ihre Zuschüsse so anpassen, dass Tagespflegepersonen mehr verdienen, angepasst an die Gehaltssteigerungen in der Kindertagesbetreuung.

Dazu sagt der stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Müller, Sprecher im Kinder- und Jugendhilfeausschuss:

„Die Arbeit der Kindertagespflege ist von ganz großem Wert – für jedes einzelne Kind und seine Eltern, aber auch für die Stadt München und ihr Betreuungsangebot. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen: Gebühren und Gehälter sollen an die Kindertagesbetreuung angepasst werden, wodurch Eltern weniger zahlen und Tagemütter sowie Tagesväter mehr verdienen. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Offensive in der Kindertagesbetreuung, bei der wir das Angebot und die Qualität verbessern und gleichzeitig die Kosten für die Eltern senken. Und dazu gehört für uns auch, die Kindertagespflege zu fördern.“

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