Kita-Versorgung in München ist erstklassig und wird es auch bleiben

Foto: Susie Knoll

13. September 2020

Ein größeres Angebot, kostenlose Gebühren für viele Familien und gesundes Essen: Die Kita-Landschaft ist so vielfältig wie nie zuvor. Das ist der SPD/Volt-Stadtratsfraktion wichtig, denn München ist und bleibt eine Stadt der Familien. Deshalb gehen die Investitionen weiter – der angespannten finanziellen Lage der Stadt zum Trotz.

Wenn das Referat für Bildung und Sport am Dienstag dem Stadtrat seine Kita-Statistik für das abgelaufene Jahr vorlegt, sind dort vor allem beeindruckende Zahlen zu lesen. Fast 90 000 Betreuungsplätze gibt es in der Stadt. Das bedeutet ein Plus von knapp 2300 Plätzen im Vergleich zum Vorjahr. Und der Ausbau geht weiter. Ebenfalls am Dienstag entscheidet der Stadtrat über Investitionskostenförderungen für neue Krippen in Freimann, Laim und Aubing sowie für Häuser für Kinder in Berg am Laim, Schwabing, Bogenhausen und Allach in Höhe von zehn Millionen Euro.

Münchens Kindertagesstätten setzen viele pädagogische Schwerpunkte, etwa auf Kunst.
Münchens Kindertagesstätten setzen viele pädagogische Schwerpunkte, etwa auf Kunst.

Genügend Plätze sind die Voraussetzung, die SPD/Volt-Stadtratsfraktion setzt aber gleichzeitig auch auf eine qualitätvolle Betreuung und geringe Kosten für Familien. Für viele Münchner Kinder ist der Kita-Besuch auch auf unsere Initiative hin mittlerweile kostenlos, besserverdienende Eltern zahlen viel weniger als in den Jahren zuvor. Mit der Münchner Förderformel gewährt die Stadt zusätzlich zur staatlichen Förderung einen freiwilligen Zuschuss für Einrichtungen, die elternfreundliche Öffnungszeiten bieten, gesundes Essen zubereiten und pädagogisch wertvolle Aktivitäten haben. Umso erfreulicher ist es, dass der Großteil der Kitas den Fokus auf Bereiche wie Partizipation, Sprache sowie Bewegung und Sport setzt, wie die neue Statistik des Bildungsreferats zeigt. Fast 90 Prozent der Einrichtungen verwenden mittlerweile gesunde Bio-Lebensmittel bei der Zubereitung der Mahlzeiten.

Einziger Wermutstropfen: Vor allem wegen des Fachkräftemangels können nur neun von zehn Kita-Plätzen auch tatsächlich vergeben werden. Zwar ist im Bereich der Nachwuchsgewinnung viel geschehen, etwa durch eine Verkürzung der Ausbildungszeit oder ein höheres Einstiegsgehalt. Doch noch immer müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, mehr jungen Menschen für die Berufe in der Kindertagesbetreuung zu gewinnen.

Dazu sagt Stadträtin Lena Odell, Sprecherin im Kinder- und Jugendhilfeausschuss:

„München ist eine Stadt der Familien und wir sind stolz auf unsere erstklassige Versorgung auch im frühkindlichen Bereich. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kindertageseinrichtungen bedanken. Sie leisten eine hervorragende Arbeit, die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie meistern sie grandios. Als Stadt nehmen wir viel Geld in die Hand, um optimale Bedingungen zu schaffen.“

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