Kitas, wo wir sie brauchen, wenn wir sie brauchen!

SPD-Stadträtin Birgit Volk, bildungspolitische Sprecherin

14. März 2018

Die SPD-Stadtratsfraktion will das Kita-Angebot in Neubaugebieten mit einer flexiblen Planung besser am jeweils aktuellen Bedarf ausrichten. In ihrem Antrag macht die Fraktion dazu bereits einen konkreten Lösungsvorschlag.

Die SPD-Stadtratsfraktion will die Kita-Planung flexibilisieren und damit das Angebot gerade in Neubaugebieten besser auf den Bedarf abstimmen. Die Kindertagesbetreuung wird zwar bei allen großen Bauprojekten als wichtige Versorgungsleistung mitgeplant, allerdings holt die Realität die Planung manchmal ein. Deshalb braucht es eine flexible Lösung, um den jeweils aktuellen Bedarf zu decken. Das fordert die SPD in einem Antrag.

Gerade in großen Neubaugebieten, wie dem Prinz-Eugen-Park oder Freiham, dauert es Jahre von der Planung bis zum Bezug. Und in dieser Zeit tut sich oft noch was: Zum Beispiel, dass mehr Familien mit jungen Kindern hinziehen als gedacht. Schon übersteigt der Bedarf den eingeplanten Durchschnitt. Jahre später wird der Nachwuchs älter sein, der Bedarf wieder sinken. Hierauf muss die Stadt mit ihrem Angebot flexibel reagieren können.

Die Rathaus-SPD hat auch bereits eine Idee, wie das gehen könnte. Der Vorschlag:

Flächen im Erdgeschoss von Neubauten könnten zunächst für Kindertagesbetreuung vorgesehen werden, später, wenn der Bedarf nachlässt, aber einfach wieder zu einer oder mehreren Wohnungen rückgebaut werden.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Birgit Volk, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion:

„Wir wollen Kitas, wo wir sie brauchen, wenn wir sie brauchen. Dazu muss die Stadt in der Planung noch flexibler reagieren können: Wenn wir bei großen Bauprojekten und in Neubaugebieten Erdgeschosse für Kindertagesbetreuungseinrichtungen reservieren, können wir auf den aktuellen Bedarf bei der Fertigstellung reagieren. Sollten später wieder weniger Plätze gebraucht werden, können die Kita-Räume zu Wohnungen umgebaut werden.

So umgehen wir die Gefahr, dass alte Planungen sich als überholt herausstellen und aufwendig neu geplant werden muss oder die Situation unbefriedigend bleibt. Wir wollen neue Lösungen und haben hierzu einen konkreten Vorschlag. Kindertagesbetreuung und frühkindliche Bildung sind wichtige Voraussetzungen für Chancengleichheit, Familienförderung und Gleichstellung, deshalb müssen wir das Angebot weiter verbessern.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

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