Klimaschutz stärken, E-Taxis weiter fördern

27. Oktober 2021

Münchens Taxigewerbe soll auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umsteigen: Um dazu einen Anreiz zu schaffen, fordert die SPD/Volt-Fraktion im Stadtrat, das bestehende Förderprogramm der Stadt fortzuführen. Hier erhalten Taxifahrer:innen bis zu 40 Prozent des Anschaffungspreises ihres Autos zurück. Das Programm würde sonst Ende 2021 auslaufen.

Münchens Taxigewerbe zukunftsfähig machen - mit elektrobetriebenen Fahrzeugen. Wir wollen den Umstieg weiterfördern. Foto: pixabay
Münchens Taxigewerbe zukunftsfähig machen - mit elektrobetriebenen Fahrzeugen. Wir wollen den Umstieg weiterfördern. Foto: pixabay

Die Stadt München hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. Auf diesem Weg gilt es vor allem, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Das geschieht zum einen durch den Ausbau von Geh- und Radwegen sowie des Angebots bei Bus, Tram, U- und S-Bahn. Zum anderen aber muss auch der Anteil lokal emissionsfreier Fahrzeuge erhöht werden.

Hier hat die Stadt bereits ein Programm, mit dem sie elektrisch betriebene Taxis fördert. Es gibt 0,20 Euro pro gefahrenem E-Kilometer, wenn das Fahrzeug mit einem Gast besetzt war. Begrenzt ist dieser Betrag auf maximal 40 Prozent der Anschaffungskosten. Damit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Münchner Taxigewerbes und sollte auch über 2021 hinaus fortgeführt werden, fordert SPD/Volt.

Dazu sagt Christian Vorländer, Stadtrat der SPD/Volt-Fraktion und Mitglied der Taxikommission:

„Seniorinnen und Senioren, die nicht so gut zu Fuß sind, Reisende mit viel Gepäck oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen: Es gibt Leute, die auf ein Taxi angewiesen sind. Wenn sie aber eins nehmen, dann sollte es möglichst ein Fahrzeug mit Elektroantrieb sein. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass E-Taxis weiterhin eine finanzielle Förderung erhalten. Damit leisten wir einen kleinen, aber wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.“

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