Kronawitter und Renger: Platz und Straße nach SPD-Größen benannt

SPD-Stadträtin Ulrike Boesser, Sprecherin im Kommunalausschuss

05. Juli 2018

Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich für die Benennung eines Platzes nach Georg Kronawitter sowie einer Straße nach Annemarie Renger stark gemacht. Der Kommunalausschuss des Stadtrats folgte der Initiative der SPD und beschloss die Benennungen heute.

Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat heute mehrere Straßenbenennungen beschlossen und dabei auch zwei Größen der Sozialdemokratie geehrt: Der Platz an der Sattlerstraße, der in den kommenden Jahren zu einem neuen Kleinod in der Innenstadt umgestaltet wird, wird Georg-Kronawitter-Platz heißen. Im neu entstehenden Stadtteil Freiham wird eine Straße nach Annemarie Renger benannt. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte sich im Vorfeld für diese Benennungen stark gemacht und stimmte der Vorlage im Ausschuss selbstverständlich zu.

Georg Kronawitter, von 1972 bis 1978 und von 1984 bis 1993 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, hat München mit seiner bürgernahen, sozialen und verantwortungsvollen Politik geprägt. Sein Wirken ist bis heute spürbar und sichtbar. Kronawitter starb 2016.

Annemarie Renger wurde 1972 als erste Frau zur Präsidentin des Deutschen Bundestags gewählt, dem sie seit 1953 angehörte. Von 1976 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag 1990 war sie dessen Vizepräsidentin.

SPD-Stadträtin Ulrike Boesser, Sprecherin der Fraktion im Kommunalausschuss, sagt dazu:

„Wir freuen uns, dass zwei wichtige Persönlichkeiten der Sozialdemokratie geehrt werden. Mit dem heutigen Beschluss setzen wir Georg Kronawitter im Herzen der Stadt ein Denkmal. Der künftige Georg-Kronawitter-Platz wird ein schöner Ort an einer zentralen Stelle, nahe am Rathaus, wo Kronawitter sich so engagiert für die Münchnerinnen und Münchner eingesetzt hat. Nach Annemarie Renger wird eine Straße im gerade erst heranwachsenden Stadtteil Freiham benannt, dort, wo die Straßennamen an große Politikerinnen und Politiker der Bundesrepublik erinnern. Es ist schön, dass wir Georg Kronawitter und Annemarie Renger mit diesen Benennungen eine Ehre erweisen und die Bürgerinnen und Bürger damit an das Wirken der beiden erinnern können.“

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