Kultursommer in der Stadt findet statt

SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor
Foto: Carmen Lindemann

23. Juni 2021

Mehrere Open-Air-Bühnen in der ganzen Stadt verteilt, ein vielfältiges Programm und eine faire Bezahlung aller Mitwirkenden: Der Münchner Stadtrat hat heute beschlossen, dass der Kultursommer in der Stadt auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Vom klassischen Konzertformat über Theater- und Tanzvorstellungen bis hin zu Techno-Raves, Laienchorkonzerten, Jazz, Hiphop und Lesungen ist alles dabei. Und die dezentralen Auftrittsorte sorgen dafür, dass alle Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.

Der Kultursommer in der Stadt wird von Juli bis September stattfinden. Neben zahlreichen Open-Air-Bühnen ist auch die Sommerbühne im Olympiastadion wieder geplant, der Eintritt wird frei oder niedrig gehalten sein. So können alle Münchner*innen, die Interesse haben, auch kommen. Der Rathauskoalition ist dabei besonders wichtig, dass möglichst viele lokale Veranstalter*innen und Kulturschaffenden aus verschiedenen Sparten Auftrittsmöglichkeiten erhalten. Dazu hat das Kulturreferat einen Termin-Vergabemodus entwickelt, der garantiert, dass sich die volle Diversität der städtischen Kulturlandschaft auf den Bühnen darstellt und der großen Bandbreite des Publikums gerecht wird.

Dazu sagt Julia Schönfeld-Knor, kulturpolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion:

„In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir gesehen, wie groß das Bedürfnis der Münchnerinnen und Münchner ist, sich unter freiem Himmel zu treffen und gemeinsam eine schöne Zeit zu haben. Hier schaffen wir mit dem Kultursommer in der Stadt ein tolles Angebot. Und gleichzeitig helfen wir vielen Veranstalter*innen und Kulturschaffenden wieder auf die Beine, die schwere Lockdown-Monate hinter sich haben.“

Und David Süß, Stadtrat bei Die Grünen – Rosa Liste, sagt:

„Mit diesem Beschluss wird nicht nur der Wiederbeginn des kulturellen Lebens unter freiem Himmel eingeleitet. Der ‚Kultursommer‘ gibt auch vielen Künstler*innen und Kulturschaffenden die Möglichkeit, endlich wieder Gagen zu verdienen und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Kulturveranstaltungen werden außerdem vielen Menschen eine Alternative zum Feiern an einem der bekannten „Hotspots“ im Straßenraum bieten und damit der Zusammenballung von Menschen an wenigen beliebten Orten der Stadt entgegenwirken. Durch die dezentralen Open Air-Angebote können sichere Veranstaltungen mit hoher Qualität stattfinden, die nach langen Monaten vor allem auch jungen Menschen wieder ein kulturelles Leben ermöglichen. An den Freistaat appellieren wir, seine Bestimmungen den gesunkenen Inzidenzen anzupassen und bei der Festsetzung von Besucherzahlen Veranstaltungen mit kulturellem Charakter nicht gegenüber Biergärten und Fußballstadien zu benachteiligen.“

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