Mehr als acht Millionen Euro für gute Taten

Foto: Melanie Staudinger

21. September 2020

München ist Weltstadt mit Herz. Und wer sieht, wie sehr sich die Münchnerinnen und Münchner mit ehrenamtlicher Arbeit oder Spenden in die Gestaltung des täglichen Lebens einbringen, der weiß, dass die Stadt diesen Titel zu Recht trägt. Alleine die mehr als 200 Stiftungen, die der Stiftungsverwaltung des Sozialreferats anvertraut sind, haben im vergangenen Jahr über vier Millionen Euro ausgeschüttet und damit Menschen geholfen, die es im Leben schwerer haben als andere. Dazu kommen noch einmal 4,2 Millionen Euro an Nachlässen und Spenden

Die SPD/Volt-Stadtratsfraktion ist dankbar und stolz, in welch beeindruckendem Maße die Stiftungen mit ihren vielfältigen Zwecken das Leben in der Stadt München mitgestalten. Wie hoch das Engagement ist, zeigt ein Blick in die Zahlen, die das Sozialreferat am kommenden Donnerstag, 24. September, im Sozialausschuss des Stadtrats vorlegen wird.

Mehr als 200 Stiftungen haben sich der Stiftungsverwaltung der Stadt, die bereits im Jahr 1208 gegründet worden ist, anvertraut. Sie schütteten 2019 gut 2,2 Millionen Euro an Einzelfallhilfen und 1,8 Millionen Euro an Münchner Einrichtungen aus. Außerdem sind der Landeshauptstadt München Nachlässe von Münchner Bürger/innen in Höhe von 2,6 Millionen Euro zu Gute gekommen, zusätzlich gingen 1,6 Millionen an Spenden ein.

Die Bandbreite der Stiftungen ist beachtlich: Große Stiftungen wie die Josef-Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder finanzierten mit fast 600.000 Euro Ferienfreizeiten, Klassenfahrten und Familienerholungen. Davon profitierten 4000 Kinder aus bedürftigen Familien. Die SPD/Volt-Stadtratsfraktion freut es besonders, dass sich auch mit geringeren Summen viel bewegen lässt.

Die „Jakob und Therese Fedinger Stiftung“ finanzierte etwa mit einem Zuschuss von 25.000 Euro dem Seniorentreff Neuhausen eine neue Küche und die Renovierung des Gymnastikraumes, die „Stiftung Obdachlose für München“ bezuschusste den Betrieb der Mensa der Gemeinschaft Sant‘ Egidio, die „Margarete Wolter-Stiftung“ ermöglichte der Münchner Förderzentrum GmbH die Errichtung eines rollstuhlgerechten Pflanzgartens für Menschen mit Behinderung.

Dazu sagt Stadtrat Roland Hefter:

„Es ist das, was München so auszeichnet: dass so viele Menschen sich so vielfältig für die Gesellschaft einsetzen und bereit sind, für ihre Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Diese Solidarität ist unverzichtbar und macht das Leben hier so lebenswert. Wir haben uns als SPD immer dafür eingesetzt, dass die Stadt viel Geld für Menschen in die Hand nimmt, denen es nicht so gut geht wie anderen. Und doch wäre ohne Stiftungen vieles nicht möglich. Deshalb möchten wir einfach mal Danke sagen.“

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