Mehr Bäume und Grün für soziale Einrichtungen – Klimaanpassung in Pflegeheimen und Kitas

Julia Schmitt-Thiel. Foto: privat

23. Oktober 2020

Der Klimawandel ist auch in München angekommen: Im Sommer heizen sich die Plätze auf, immer öfter kommt es zu Starkregen. Mehr Natur in der Stadt kann die Folgen abmildern, unter denen vor allem die Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Kindertagesstätten oder Krankenhäusern zu leiden haben. Dr. Julia Schmitt-Thiel von der SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat setzt sich daher dafür ein, dass sich München an einem neuen Bundesprogramm beteiligt. Dieses sieht Geld für soziale Einrichtungen vor, die Maßnahmen zur Klimaanpassung ergreifen.

In den Jahren 2020 bis 2023 wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unter Leitung von Svenja Schulze (SPD) mit einem neuen Förderprogramm soziale Einrichtungen und deren Träger dabei unterstützen, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Insgesamt werden 150 Millionen Euro an Mitteln zur Verfügung gestellt. Nach Meinung der SPD/Volt-Stadtratsfraktion sollen von diesem Geld auch Münchner Bürgerinnen und Bürger hier profitieren. Denn Pflanzen und Grünflächen mildern die zunehmende Hitze in der Stadt ab und können auch Regenwasser besser aufnehmen.

Das Geld ist doppelt gut investiert, denn in sozialen Einrichtungen sorgen Bäume, Sträucher und Teiche direkt für verbesserte Bedingungen für die Arbeit und Betreuung und mehr Schutz für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie pflegebedürftige oder kranke Menschen.

Dazu sagt die umweltpolitische Sprecherin Dr. Julia Schmitt-Thiel:

„Mehr Bäume und Grünflächen, Efeu oder Moos an der Fassade und vielleicht sogar ein Teich im Hof? Das alles kühlt den Sommer in der Stadt. Elemente der Klimaanpassung sind gerade in großen Städten wichtig. An heißen Sommertagen heizen sich manche Plätze um vier bis sechs Grad mehr auf, als auf dem Thermometer steht. Die Fördermöglichkeiten aus dem Fonds sind eine super Hilfe um Menschen, denen Hitze stark zu schaffen macht, das Leben zu erleichtern und gleichzeitig das Stadtklima zu verbessern!“

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