Mehr Förderung für Street Art und Graffiti

SPD-Stadträtin Kathrin Abele, Mitglied im Kulturausschuss

11. Oktober 2018

Der Kulturausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, die Förderung von Street Art und Graffiti in München zu erhöhen. Auch die Förderung des Kunstvereins „Positive Propaganda e.V.“ wurde, wie von SPD und CSU gemeinsam beantragt, dauerhaft verlängert. Durch einen Änderungsantrag von SPD und CSU sollen städtische Unternehmen und Referate nach weiteren geeigneten Flächen suchen.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Kathrin Abele, Mitglied im Kulturausschuss:

„Kunst erleben kann man auf Veranstaltungen, ganz bewusst, mit Platz und Ticket. Kunst erleben kann man aber auch ganz unvermittelt im Alltag: Hochwertige Street Art und Graffiti bereichern die kulturelle Landschaft Münchens und beleben das Stadtbild. Ob am alten Schlachthof, am Quiddezentrum, am Sozialbürgerhaus Sendling-Westpark oder am Pegelhaus an der Isar nördlich vom Friedensengel, ob an den Pfeilern der Brudermühlbrücke oder an mehreren Schallschutzwänden im Stadtgebiet – kreative und handwerklich anspruchsvolle Street Art passen wunderbar ins Bild. Wir wollen die Künstlerinnen und Künstler der Street-Art-Szene fördern und zielen dabei natürlich zum einen auf Ästhetik und künstlerischen Ausdruck ab, zum anderen aber auch auf wichtige Impulse der sozialkritischen Street Art, denn Kunst im öffentlichen Raum soll zum Nachdenken bewegen. Der Verein Positive Propaganda engagiert sich hier stark, weshalb wir ihn weiter unterstützen wollen. Auch die Stadt selbst fördert Street Art und Graffiti nicht nur finanziell, sondern koordiniert auch mögliche Projekte, vermittelt Flächen. Mit einem gemeinsamen Änderungsantrag haben SPD und CSU heute im Kulturausschuss außerdem dafür gesorgt, dass alle städtischen Tochterunternehmen sowie die städtischen Referate beauftragt werden, in ihrem Immobilienbestand geeignete Flächen für Graffiti und Street Art zu suchen und an das Kulturreferat zu melden. Dabei sollen auf unbürokratische Art neue Flächen gewonnen werden. Wir freuen uns auf weitere öffentliche Kunstwerke in unserer Stadt.“

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