Mehr Sicherheit und mehr Aufenthaltsqualität

17. September 2021

Ein neuer Stadtplatz, der gleichzeitig mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen bringt: So stellen sich SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste im Münchner Stadtrat den Umbau der Kreuzung zwischen Oskar-von-Miller-Ring und Brienner Straße vor. Gemeinsam fordern die Fraktionen daher in einem Änderungsantrag für den Mobilitätsausschuss am 22. September, den Straßenraum an dieser Stelle neu zu ordnen. So entstünden nicht nur bessere Sichtbeziehungen, sondern auch mehr Grün und Aufenthaltsqualität an einem neuen zentralen Platz in der Stadt.

Heute trennt eine breite Straße die beiden kleinen Grünflächen, auf denen große Platanen stehen. Die Verkehrssituation ist unbefriedigend. Autos, Radfahrende und Fußgänger*innen – irgendwie haben alle zu wenig Platz, die Verkehrsführung ist undurchsichtig und riskant. Aus Sicht der Rathauskoalition bietet sich nun die Chance, hier die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern. Über die Kreuzung führt zukünftig der Altstadt-Radlring. Die Stadt wird dafür bis zu 13,4 Millionen Euro investieren. Im Zuge des Umbaus könnte auch gleich die Kreuzung zwischen Oskar-von-Miller-Ring und Brienner Straße neu geordnet und verkehrs- und menschenfreundlicher umgestaltet werden. Mit dem damit neu geschaffenen „Platanenplatz“ wäre München um einen Stadtplatz reicher. Konkret soll das Mobilitätsreferat nun ein Mobilitätskonzept erarbeiten, wie das nördliche Kreuzviertel weiterhin gut erreichbar ist.

So sieht die Kreuzung heute aus. Quelle: Andreas Gregor / SPD/Volt
So sieht die Kreuzung heute aus. Quelle: Andreas Gregor / SPD/Volt
So soll der Platz einmal aussehen. Quelle: Andreas Gregor / SPD/Volt
So soll der Platz einmal aussehen. Quelle: Andreas Gregor / SPD/Volt

Dazu sagt Andreas Schuster, stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion:

„An der Kreuzung Oskar-von-Miller-Ring und Brienner Straße bekommen Fußgängerinnen und Fußgänger großzügige Wege, mehr Grün und einen Ort, an dem man sich gerne aufhält. Für alle Verkehrsteilnehmenden wird die Situation klarer, besser einsehbar und damit viel sicherer als heute.“

Florian Schönemann, Stadtrat bei Die Grünen – Rosa Liste, sagt:

„Wir brauchen nicht nur eine gerechtere Neuaufteilung der Verkehrsfläche, sondern auch eine bessere Aufenthaltsqualität für uns Menschen. Dazu gehört vor allem eine klimaangepasste Gestaltung mit weniger Versiegelung und mehr Bäumen.“

Nikolaus Gradl, verkehrspolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion, erklärt:

„Nördlich des Maximiliansplatzes schaffen wir einen neuen Platz. Von dieser Stadtreparatur werden auch angrenzende Quartiere profitieren. Das hat beispielsweise der Umbau des Harras in Sendling gezeigt.“

Und Gudrun Lux, Stadträtin bei Die Grünen – Rosa Liste, sagt:

„Verkehrswende und verkehrliche Umgestaltung müssen immer ein Ziel im Blick haben: die menschenfreundliche Stadt, in der wir gerne leben, wo wir uns gerne aufhalten wollen. Das kann uns hier neu gelingen.“

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