Münchner Bäder: SPD will die Preise für Kinder und Jugend senken

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik

13. Februar 2019

Familien mit wenig Einkommen sollen von der Ermäßigung profitieren. Außerdem lässt die Fraktion Jahreskarten für Einzelpersonen und Familien prüfen.

Schwimmen ist Sport, Spaß – und kann lebenswichtig werden. Die SPD-Stadtratsfraktion will, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aus einkommensschwachen Elternhäusern künftig kostenfreien Eintritt in die M-Bäder der Stadtwerke München (SWM) erhalten. Dabei soll der erweiterte Kreis von München-Pass-Berechtigten profitieren. Das fordert die Rathaus-SPD heute in einem Antrag.

Mit einer weiteren Initiative fordert die SPD die SWM auf, Jahreskarten für die M-Bäder zu prüfen. Diese könnte es sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien geben und sie könnten sowohl für einzelne Bäder als auch im Sommer für alle Freibäder gelten.

Dazu sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin:

„Die M-Bäder bieten Spaß und Erholung, gleichzeitig sind sie eine hervorragende Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, das Schwimmen zu lernen. Es soll nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, ob ein Kind das nutzen kann. Deshalb will die SPD, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren künftig kostenfreien Eintritt in die M-Bäder haben, wenn ihre Eltern wenig Einkommen zur Verfügung und deshalb die Berechtigung zum München-Pass haben. Schließlich geht’s nicht nur ums Planschen: Schwimmen zu lernen ist enorm wichtig, es sollte keine soziale Frage sein. Gleichzeitig wollen wir auch Vielnutzern der M-Bäder ein gutes Angebot machen und lassen Jahreskarten prüfen. Diese könnten sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien gelten, zum Beispiel für das Lieblingsbad im eigenen Stadtviertel oder im Sommer auch für alle Freibäder.“

Die entsprechenden Anträge finden Sie hier:

Eintritt in die Münchner Bäder I: Preise für Kinder und Jugendliche senken

Eintritt in die Münchner Bäder II: Jahreskarten ermöglichen

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