Münchner Feuerwehrfahrzeuge für den Libanon

Foto: Susie Knoll

08. April 2021

Die Stadt München und die Münchner Feuerwehr unterstützen die humanitäre Hilfe im Nahen Osten. Der Verein Orienthelfer e.V. soll deshalb ausrangierte Feuerwehrausrüstung und Fahrzeuge erhalten, die er in den Libanon bringen wird. Das haben die Fraktionen von SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste heute beantragt.

Der Verein Orienthelfer e.V. überführt regelmäßig nicht mehr gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge und -ausrüstung in den Libanon und bietet dort Schulungen zur Benutzung an. Die Münchner Feuerwehr hat Ende 2020 eine neue Dienstausrüstung erhalten, 300 volltaugliche und bereits abgeschriebene Anzüge sind nun übrig. Diese sollen nach Willen der Stadtratsfraktionen von SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste als Sachspende an die Orienthelfer gehen. Das Gleiche gilt für die Feuerwehrfahrzeuge, die in den kommenden Jahren aus dem Bestand der Münchner Feuerwehr aussortiert werden, aber noch gut in Schuss sind.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Christian Vorländer:

„Die Situation im Libanon liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die Menschen dort sind auf unsere Hilfe angewiesen und der Verein Orienthelfer e.V. leistet hier eine wichtige und hervorragende Arbeit im Libanon, die wir gerne unterstützen. Es bietet sich geradezu an, die ausrangierten Anzüge und Fahrzeuge der Münchner Feuerwehr zu spenden."

Und Dominik Krause, Stadtrat von Die Grünen – Rosa Liste, sagt:

"Wir freuen uns, mit Orienthelfer e.V. einen Verein in der Stadt zu haben, der in einem der größten Krisengebiete praktische humanitäre Hilfe leistet. Der Syrienkrieg hat auch in den Nachbarländern dazu geführt, dass die öffentlichen Dienstleistungen stark eingeschränkt sind. Im Libanon kann die Ausrüstung der Münchner Feuerwehr sicher noch gute Dienste leisten.“

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