MVV-Tarifreform: SPD setzt das beste München-Ticket durch

SPD-Stadträtin Simone Burger

23. November 2018

Die ganze Stadt für 55,20 Euro im Monat, Vorteile für junge und ältere Fahrgäste, attraktive Angebote für alle: Die Gesellschafter haben sich auf eine Reform geeinigt – und die SPD hat das beste Angebot für die MünchnerInnen durchgesetzt.

So einfach wie nie, so attraktiv wie nie, so preiswert wie nie: Die SPD hat sich mit Erfolg für eine Reform des MVV-Tarifs eingesetzt, bei der die Münchnerinnen und Münchner maximal profitieren. In Zukunft gibt’s die ganze Stadt für 55,20 Euro im Monat – im Jahresabo sogar noch günstiger. Die bisherigen Zwei-Ring-Kunden zahlen damit nicht mehr, diejenigen, die bisher drei oder vier Ringe im Abo haben, zahlen deutlich weniger. Für Jugendliche im Ausbildungstarif und Seniorinnen und Senioren, die ins Umland fahren, wird es ebenfalls deutlich günstiger. Diese und weitere Neuerungen sollen zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 in Kraft treten, das hat die Gesellschafterversammlung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) heute beschlossen.

Die Rathaus-SPD und Oberbürgermeister Dieter Reiter hatten sich im Vorfeld massiv für die Interessen der Münchnerinnen und Münchner eingesetzt und durch einen Zuschuss der Stadt in Höhe von 15 Millionen Euro pro Jahr deutliche Verbesserungen gesichert. Nun hat die SPD erreicht, dass sich der Freistaat in gleicher Höhe beteiligt.

SPD-Stadträtin Simone Burger führte für die SPD-Fraktion die Verhandlungen und sagt:

„Geschafft! Es gibt eine Einigung aller MVV-Gesellschafter – und sie trägt die Handschrift der SPD. Wir haben Zuschüsse von Stadt und Land gesichert und so lange verhandelt, bis wir für die Münchnerinnen und Münchner das beste Ergebnis erzielen konnten: Starke Verbesserungen vor allem für Vielfahrer, für Kinder und Jugendliche wie für SeniorInnen. Wer bisher nur zwei Ringe im Abo zahlte, darf nun in der ganzen M-Zone fahren, ohne mehr zu zahlen. Das Tarifsystem ist deutlich einfacher und übersichtlicher geworden, der ÖPNV durch den neuen Tarif noch attraktiver. Wir haben auch PendlerInnen berücksichtigt und mit einem stärkeren Rabatt bei der Streifenkarte auch für Gelegenheitsfahrer ein gutes Angebot. Für uns ist klar: Diese Reform ist ein sehr guter Schritt – und wir machen weiter. Wir wollen ein pauschales, attraktives Ticket für Kinder und Jugendliche in der Ausbildung. Dafür werden wir uns einsetzen.“

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