Prinz-Eugen-Park: SPD-Antrag sorgt für eine Quartierszentrale

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Müller, Sprecher für Sozialpolitik

18. Oktober 2018

Menschen zusammenbringen, das Viertel organisieren, ein Miteinander schaffen: Das ist die Aufgabe des Quartiersmanagements, das der Sozialausschuss heute auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion beschlossen hat.

Bis zu 1800 Wohnungen sollen auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne entstehen, dazu sechs Kitas, eine Grundschule mit Sportanlagen auch für Vereine sowie ein Kultur- und Bürgertreff. Um das Angebot im Viertel künftig allen zugänglich zu machen und optimal zu nutzen, wird es auch ein Quartiersmanagement geben, also eine Stelle, bei der Räume verwaltet, Ideen aufgegriffen und vernetzt, Bürgerinnen und Bürger beraten und unterstützt werden. Die SPD-Stadtratsfraktion hat dieses Konzept aus dem Domagkpark aufgegriffen und in einem Antrag für das entstehenden Viertel auf dem Prinz-Eugen-Kasernengelände gefordert. Der Sozialausschuss des Stadtrats hat den Vorschlag heute beschlossen.

Dazu sagt der stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Müller, Sprecher für Sozialpolitik:

„Im Herzen des Viertels wird künftig die Quartierszentrale mit Café liegen. Dort kommen die Menschen zusammen, erfahren, was im Viertel los ist, bringen ihre Ideen ein, werden unterstützt und beraten. Das Angebot an Räumen und Sportmöglichkeiten wird organisiert, Teilhabe ermöglicht und so ein Miteinander geschaffen. Ein solches Nachbarschaftskonzept ist lebendige Vernetzung und Teilhabe.“

SPD-Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar, stellv. Sprecherin im Sozialausschuss, sagt:

„Für das Neubauquartier Prinz-Eugen-Park schaffen wir eine zentrale Drehscheibe für Mobilität und Kultur, für Ideen, Zusammenarbeit, Unterstützung und Begegnungen im Viertel. Unter der Federführung der Baugenossenschaft ,Wogeno‘ und zusammen mit den anderen Bauherren wird das Quartiersmanagement ein verbindendes Element für die Menschen im Quartier und darüber hinaus werden.“

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