Radschnellwege: Stadtrat lässt Machbarkeit prüfen

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion

13. Juni 2018

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, eine Machbarkeitsstudie für fünf Radschnellwege ins Münchner Umland sowie eine Tangentialverbindung innerhalb der Stadt anfertigen zu lassen.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion:

„Die SPD-Initiative für ein Radschnellwegenetz in München geht in die nächste Phase: Der Stadtrat hat heute beschlossen, eine Machbarkeitsstudie hierzu in Auftrag zu geben. Wir haben uns mit Erfolg dafür eingesetzt, dass gleich im Gesamtzusammenhang gedacht wird: Nachdem zunächst ein Radschnellweg als Pilotversuch angedacht war, haben wir gefordert, gleich in alle Himmelsrichtungen solche Verbindungen zu schaffen. In der Machbarkeitsstudie werden nun sechs mögliche Verbindungen überprüft. Zum einen fünf Radschnellwege ins Münchner Umland: über Karlsfeld nach Dachau, über Kirchheim nach Ebersberg, nach Oberhaching, über Planegg nach Starnberg sowie nach Fürstenfeldbruck. Diese Radschnellwege sollen vor allem für Pendler eine bequeme, sichere und schnelle Verbindung sein, sodass das Fahrrad für noch mehr Menschen eine echte Alternative zu S-Bahn und vor allem zum Auto wird. Zum anderen wird ein Radschnellring geprüft. Damit sollen Tangenten geschaffen werden, auf denen man schnell von einem Stadtviertel ins andere kommt, ohne durch die Innenstadt radeln zu müssen. Wir wollen eine gute Infrastruktur für den Radverkehr und das Wegenetz entsprechend ausbauen. Mit den Radschnellwegen sollen nun neue attraktive Verbindungen für Radlerinnen und Radler kommen. Wir hoffen, dass es bald ein Ergebnis der Machbarkeitsstudie gibt und wir die Umsetzung anpacken können.“

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