Rathaus-SPD: Mehr Platz für wichtige Verbindungen im Radverkehr

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion
Foto: Carmen Lindemann

12. September 2019

Vier Initiativen, vier Mal mehr Platz für Radlerinnen und Radler: Die SPD-Stadtratsfraktion stellt heute ein Antragspaket zur Verbesserung der Situation für den Radverkehr. Im Fokus stehen dabei die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Stachus, die Isarparallele sowie die Anbindung der verbesserten Route durch die Fraunhoferstraße.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion:

„Wir setzen unseren Kurs konsequent fort und verschaffen dem Radverkehr mehr Platz in der Stadt. Vor allem wichtige Verbindungen müssen schnell und sicher mit dem Rad passierbar sein. Zwischen Hauptbahnhof und Stachus bietet sich die Prielmayerstraße als Verbindung an. In der heutigen Einbahnstraße ist das aber nur vom Stachus kommend möglich. Damit Radlerinnen und Radler auch aus Richtung Hauptbahnhof kommend diese Route nutzen können, sollen Autoparkplätze aufgelöst und die Straße für den Radverkehr in beide Richtungen geöffnet werden. Wir drängen gleichzeitig weiterhin auf einen Radweg in der Elisenstraße.

Eine weitere wichtige Radverbindung ist die Isarparallele. Wie viele auf dem Zwei-Richtungs-Isarradweg unterwegs sind, kann man gut an der Radzählstele an der Erhardtstraße ablesen: Bereits am 21. August wurde heuer die Millionengrenze geknackt. Entlang der Widenmayerstraße ist der Zwei-Richtungs-Isarradweg aber viel zu schmal und nicht mehr regelkonform. Deshalb soll dort durch Wegfall von Parkplätzen oder einer Fahrspur der Radweg angemessen verbreitert werden. Wir wollen, dass die Münchnerinnen und Münchner mit dem Rad schnell und sicher vorankommen.“

SPD-Stadtrat Jens Röver, verkehrspolitischer Sprecher, sagt:

„Mit den neuen Radfahrstreifen in der Fraunhoferstraße haben wir diese Verbindung zwischen Altstadt, Isarvorstadt und der Au deutlich sicherer und attraktiver für den Radverkehr gemacht. Diese Route braucht auch einen guten Anschluss. Deshalb soll die weitere Verbindung zum Sendlinger-Tor-Platz kurzfristig verbessert werden. Derzeit führt sie recht ruckelig übers Kopfsteinpflaster an der Hauptfeuerwache vorbei – das geht besser. Und auch am Sendlinger-Tor-Platz darf nicht Schluss sein: Um die Verbindung nach Sendling zum Harras zu verbessern, soll ein Radweg an der Theresienwiese von der Beethovenstraße zur Radlkoferstraße/ Lipowskystraße realisiert werden. Diese Stelle markiert bisher eine Lücke in der Verbindung über die Nußbaumstraße und die Theresienwiese hin zur Plinganserstraße. Das Netz für den Radverkehr in München würde durch diesen Lückenschluss sehr gut erweitert.“

Die entsprechenden Anträge finden Sie hier:

Die Initiativen entstanden bei einer Radtour der SPD-Stadtratsmitglieder durch die Stadtviertel, bei der es darum ging, Ideen zur Verbesserung des Wegenetzes zu sammeln.

Bettina Messinger und Jens Röver bei ihrer Radltour durch die Stadtviertel, hier in der Schwanthalerstraße.
Bettina Messinger und Jens Röver bei ihrer Radltour durch die Stadtviertel, hier in der Schwanthalerstraße.

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