Rot-Grün begrüßt Ausdehnung des Parkraummanagements

Foto: Susie Knoll

14. Dezember 2021

Mehr Komfort für die Anwohner:innen, weniger Falschparken und dadurch mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger:innen und Radler:innen: Der Kreisverwaltungs- und der Mobilitätausschuss des Münchner Stadtrats haben sich mit einer Ausweitung des Parkraummanagements um acht neue bzw. erweiterte Gebiete befasst. Die Maßnahmen sollen ab 2022 greifen.

München wächst weiter und das macht sich im Straßenraum deutlich bemerkbar: Es wird allenthalben enger. So ist die Zahl zugelassener Kfz abermals angewachsen, neue Shared-Mobility-Angebote sind hinzugekommen. Gleichzeitig pochen die Bürger*innen auf eine gerechtere Nutzungsverteilung des öffentlichen Straßenraum. Somit hat auch der Druck auf die zur Verfügung stehenden Parkflächen in vielen Quartieren noch zugenommen. Eine Ausweitung des Parkraummanagements um acht neue bzw. erweiterte Gebiete soll der gestiegenen Nutzungskonkurrenz im öffentlichen Raum bereits im kommenden Jahr Rechnung tragen.

Die Stadtteile Sendling-Westpark, Giesing, Neuhausen und Moosach werden davon profitieren. Aufgrund der Corona-Situation, in deren Folge die Stadtrats-Ausschüsse derzeit ausschließlich digital tagen, können die heute besprochenen Maßnahmen endgültig erst in der Vollversammlung am 19. Januar beschlossen werden.

Andreas Schuster, radpolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion, sagt:

"Mit dem Parkraummanagement haben wir in München ein Erfolgsmodell etabliert. Wir verringern den Parksuchverkehr und verbessern die Parkplatzsituation für Anwohner:innen und die Erreichbarkeit von Geschäften und Betrieben deutlich. Umso mehr freut es mich, dass wir perspektivisch weitere Gebiete ausweiten werden. Für eine optimierte Wirkung sollten auch die Preise für Anwohnerparkausweise und Kfz-Stellplätze diskutiert und angepasst werden. Hier appellieren wir an den Freistaat, die notwendigen Rahmenbedingungen zur Anpassung der Gebühren für die Kommunen zu schaffen."

Grünen-Stadtrat Paul Bickelbacher sagt:

„Die Ausweitung des Parkraumanagements ist eine gute Nachricht für die Stadtteile Sendling-Westpark, Giesing, Neuhausen und Moosach. Anwohner:innen werden dort nun bevorrechtigt und zu Fuß Gehende und Radfahrende können sich ebenfalls freuen. Systematisches Gehsteigparken wird in der Regel unterbunden und Falschparker häufiger kontrolliert. Die Mitarbeiter:innen der Verkehrsüberwachung werden insgesamt für ein faireres und sichereres Miteinander sorgen. Wir merken aber auch, dass die bestehenden Regelungen und in ihrer Wirksamkeit nachlassen. Wir müssen bei den zur Verfügung stehenden Instrumenten daher schnellstmöglich nachschärfen können.“

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