Schützensport: SPD für neuen Bogenschießstandort und Barrierefreiheit

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik

09. Mai 2018

Der Sportausschuss des Stadtrats hat auf Initiativen der SPD-Stadtratsfraktion einen neuen Standort für eine Bogenschießanlage im Münchner Westen sowie den barrierefreien Ausbau zunächst einer zentralen Schießsportanlage beschlossen.

Bogenschießen wird in München immer beliebter. Der Schützensport fordert und fördert neben Geschick und Körperbeherrschung auch mentale Stärken wie die Konzentration. Und gerade die Disziplin Bogenschießen ist im Trend. In der Stadt gibt es für Sportlerinnen und Sportler viele Möglichkeiten zum Training in den Anlagen der Schützenvereine sowie in städtischen Anlagen. Im Münchner Westen ist das Angebot jedoch knapp. Und je mehr der neue Stadtteil Freiham heranwächst, desto knapper wird es werden. Deshalb hat der Sportausschuss heute einen neuen Standort in Langwied für eine Bogenschießanlage beschlossen. Dieser soll langfristig fürs Bogenschießen gesichert werden.

Auf Initiative der SPD werden die städtischen Schießsportanlagen zudem künftig nach Möglichkeit barrierefrei umgebaut, sodass diese auch Menschen mit Behinderung zugänglich sind. Mit einem Änderungsantrag sorgte die SPD-Stadtratsfraktion außerdem dafür, dass bei künftigen Planungen von Bezirkssportanlagen immer auch geprüft wird, ob der Bedarf für eine Schießanlage besteht.

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin, sagt:

„Immer mehr Münchner Sportlerinnen und Sportler begeistern sich fürs Bogenschießen. Dass es gerade im schnell wachsenden Münchner Westen eine neue Anlage braucht, war klar. Allerdings war es nicht leicht, einen passenden Standort zu finden. Das Referat für Bildung und Sport hat auf Initiative der SPD intensiv gesucht – mit Erfolg. Auf dem geplanten Areal kann ein sehr gutes Angebot für den Bogenschießsport entstehen. Auf unsere Initiative hin wird künftig bei jeder Planung einer Bezirkssportanlage geprüft, ob der Bedarf für eine Schießanlage besteht.

Besonders wichtig ist es der SPD darüber hinaus, dass beim Sport alle mitmachen können. Darum haben wir durchgesetzt, dass die Stadt bei den städtischen Schießsportanlagen barrierefrei ausbaut. Das ist nicht überall sofort möglich, wird aber bei anstehenden Umbauten sowie bei neuen Planungen berücksichtigt. Als erstes wird der Zugang zur Schießsportanlage in der Agilolfingerstraße mit einem Sessellift barrierefrei gemacht.“

Teilen