Schulen beim Kampf gegen Corona besser unterstützen

Julia Schönfeld-Knor. Foto: Lindemann

23. April 2021

Die Eindämmung von Corona-Infektionen an den Schulen ist das Ziel zweier Anträge der Fraktionen Die Grünen – Rosa Liste und SPD/Volt.

Dabei geht es zum einen darum, die Schulen bei der Umsetzung der Testpflicht optimal zu unterstützen. Die Antragsteller*innen sehen hier vor allem den Freistaat in der Pflicht, an den Schulen für adäquate Test-Bedingungen zu sorgen. Dazu gehört nach Auffassung von Stadträtin Anja Berger (Die Grünen – Rosa Liste) die Einbeziehung externer Dienstleister oder von medizinisch geschultem Personal innerhalb der Elternschaft, die mindestens bis zur 6. Klasse die Tests durchführen. Die Tests sollen so ausgewertet werden, dass eine Stigmatisierung positiv getesteter Kinder verhindert wird. Dabei sind kindgerechte, und möglichst leicht zu handhabende Testmethoden anzuwenden – etwa der sogenannte Lollipop-Test für die Kinder an den Grundschulen.

Grünen-Stadträtin Anja Berger sagt dazu:

„Viele Lehrkräfte brauchen zusätzliche Unterstützung beim Testen. Wenn das Offenhalten der Schulen, wenn Bildungsgerechtigkeit und das Wohlergehen unserer Kinder und Jugendlichen wirklich Priorität haben sollen, dann muss wenigstens für professionelle und möglichst angenehme Teste gesorgt werden.“

Zum anderen wollen SPD/Volt und Grüne – Rosa Liste es auch den Lehrkräfte und dem Schulpersonal an weiterführenden Schulen ermöglichen, sich priorisiert impfen zu lassen. Denn bisher wird dieses Angebot nur den Lehrkräfte und dem Personal in KITAs, sowie in Grund- und Förderschulen gemacht.

Und SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor sagt:

„Wir fordern Gesundheitsschutz für alle Mitglieder der Schulfamilie, die in der Corona-Pandemie eine so hervorragende Arbeit leisten. Deshalb sollen auch alle Lehrerinnen und Lehrer und das gesamte Personal an weiterführenden Schulen schnell ein Impfangebot erhalten.“

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