Skaten auch im Winter ermöglichen

23. September 2020

Skaten bei Eis und Schnee? Das soll im kommenden Winter möglich sein. Die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat fordert gemeinsam mit dem Koalitionspartner Die Grünen – Rosa Liste, den Skater/innen in der Stadt eine Halle zur Verfügung zu stellen, um dort eigene Rampen zu bauen und ihren Sport weiter auszuüben.

Was im Sommer geht, muss auch im Winter klappen: Die SPD-Stadträtinnen Kathrin Abele (links) und Julia Schönfeld-Knor besichtigen die Skateanlage im Hirschgarten. Foto: Nadine Roithmaier
Was im Sommer geht, muss auch im Winter klappen: Die SPD-Stadträtinnen Kathrin Abele (links) und Julia Schönfeld-Knor besichtigen die Skateanlage im Hirschgarten. Foto: Nadine Roithmaier

Bei schöner Witterung kommen Skater/innen in München voll auf ihre Kosten: In mehr als 30 Skateparks zwischen 100 und 1500 Quadratmetern können sie ihren Sport ausüben, im Olympiapark zum Beispiel, auf der Theresienwiese, am Feierwerk, an der Fasanerie oder im Hirschgarten. In Zusammenarbeit mit Skate-Profis wurden viele dieser Anlagen konzipiert. Sie bieten attraktive Flächen und Trainingselemente für alle Skater/innen.

Im Winter aber fehlen überdachte Angebote, Skaten wird zu einer großen Herausforderung. Hier bietet die Corona-Pandemie eine Chance: Denn aktuell sind viele Messehallen und ähnliche Gebäude nicht im vollen Umfang benutzt und können als temporäre Lösung dienen. Möglich sind auch Flächen unter dem Zeltdach im Olympiapark oder die Jutierhalle an der Dachauer Straße. Die Stadtverwaltung soll nach einem Antrag von SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste nun mögliche Standorte prüfen und dem Stadtrat baldmöglichst Vorschläge zur Entscheidung präsentieren.

Dazu sagt die sportpolitische Sprecherin Kathrin Abele:

„Skaten ist in München sehr beliebt. Wir haben eine große Szene, die am liebsten das ganze Jahr fahren will. Das unterstützen wir und wir wollen geeignete Trainingsmöglichkeiten bieten, zumal Skaten ja auch eine olympische Sportart ist. Auf Wunsch der Szene suchen wir jetzt nach überdachten Orten, an denen die Skaterinnen und Skater ihre Rampen selbst bauen können. Das ist eine wunderbare Alternative, bis das geplante Actionsportzentrum fertig ist.“

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