SPD-Antrag: Die Stadt soll die OBike-Fahrräder einsammeln!

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Reissl

12. Juli 2018

Der Leihfahrradanbieter OBike ist Medienberichten zufolge insolvent. Es ist zu befürchten, dass die im Stadtgebiet verteilten Fahrräder nicht mehr entfernt werden. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert in einem Antrag, dass die Stadtverwaltung die Fahrräder einsammelt und bis auf weiteres einlagert.

Dazu sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Reissl, Sprecher im Bauausschuss:

„Schluss mit dem orangen Radlchaos in der Stadt! Der Anbieter OBike hat München mit seinen Fahrrädern geflutet, ohne ein gescheites Konzept dahinter zu haben. Jetzt ist das Unternehmen offenbar insolvent, ist nicht mehr erreichbar und lässt die Fahrräder einfach stehen. Das verstellt unnötig Abstellplätze und verschandelt darüber hinaus das Stadtbild, denn die Radl sind ja längst nicht nur sauber abgestellt, sondern liegen teils in Grünanlagen, am Straßenrand oder sogar in Bächen. Die Stadt muss handeln, denn bis OBike handelt, kann es lange dauern – wenn sich das Unternehmen überhaupt noch einmal rührt. Wir fordern, dass die Stadt die Radl einsammelt und erst einmal einlagert. Sollte sich OBike tatsächlich nicht mehr melden, werden die Schrottradl aussortiert und die funktionstüchtigen Fahrräder an soziale Einrichtungen gegeben. Wir hoffen, dass auch die Münchnerinnen und Münchner ein wenig mithelfen und Radl, die an nicht einsehbaren Stellen liegen, an sichtbare Orte stellen, damit die Verwaltung diese einsammeln kann. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wollen wir außerdem dafür sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholt und künftige Anbieter Ordnung halten.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier

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