SPD befürwortet Radschnellweg in den Münchner Norden

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radlbeauftragte der Fraktion

03. August 2018

Die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat setzt sich für die Realisierung eines Radschnellweges in den Münchner Norden ein. Die bereits beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragte Machbarkeitsstudie befindet sich in der Endphase, mit konkreten Ergebnissen ist bis Ende 2018 zu rechnen.

Bei einer Radltour über Teile des möglichen Korridors für die neue Radschnellverbindung schauten sich die SPD-Stadtratsmitglieder Bettina Messinger und Jens Röver die Situation vor Ort im Bestand an, um danach die möglichen Lösungsmöglichkeiten diskutieren zu können. Auch die örtlichen Bezirksausschüsse waren vertreten, Gunhilde Peter aus dem BA Schwabing-Freimann sowie Daniel Fritsch, Felix Lang und Hans-Stefan Selikovsky aus dem BA Maxvorstadt.

Die Radlbeauftragte der SPD-Stadtratsfraktion, Stadträtin Bettina Messinger, sagt:

„Um zügig mit dem Rad in den Münchner Norden zu kommen ist ein Radschnellweg eine wichtige und sinnvolle Einrichtung. Gerade hat die bundesweite Studie „Mobilität in Deutschland 2017“ für München ergeben, dass anteilig deutlich mehr Wege mit dem Rad zurückgelegt werden als noch 2008. Eine Radschnellweg-Trasse benötigt eine Mindestbreite von 3 Metern, daher haben wir uns vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten und möglichen Alternativrouten gemacht um die Diskussion danach sachgerecht zu führen. Insbesondere die Streckenführung Odeonsplatz, Ludwigstraße, Leopoldstraße und Ingolstädter Straße halten wir nach der Radtour für besonders geeignet. Sie hat das höchste Radverkehrspotential und wird jetzt schon sehr gut genutzt, so dass ein Ausbau der Radwege dringend notwendig ist.“

Teilen