SPD: Die "Alte Utting" soll weiterhin in Sendling ankern

SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellv. kulturpolitische Sprecherin

25. Juli 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion will, dass die „Alte Utting“ in Sendling bleibt. Dazu soll die Stadt zum einen die Zeit der Zwischennutzung für das Kultur- und Gastroprojekt verlängern und zum anderen prüfen, wie die „Alte Utting“ im Rahmen der Neuplanung des Geländes zu einer dauerhaften Einrichtung werden kann.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellv. kulturpolitische Sprecherin:

„Die ,Alte Utting‘ soll weiterhin in Sendling ankern – weil sie dort hervorragend hinpasst und die kulturelle Szene im Viertel sowie darüber hinaus bereichert. Darum machen wir uns dafür stark, dem Kultur- und Gastroprojekt weiterhin eine Heimat auf der Lagerhausbrücke zu geben.

Im Frühjahr 2017 begann mit dem spektakulären Transport des alten Ausflugdampfers ,MS Utting‘ vom Ammersee auf die Lagerhausbrücke in Sendling eine der aufsehenerregendsten Zwischennutzungen Münchens. Nach aufwendigen Umbaumaßnahmen konnte das Schiff im Sommer 2018 als ,Alte Utting‘ eröffnen und entwickelte sich rasch zu einer angesagten Location. Die Attraktion wurde international bekannt – und bewahrte sich dennoch seine lokale Verankerung. Das besondere Ambiente von Seefahrtoptik und der sympathisch gestaltete Außenbereich bietet der Münchner Kleinkunst- und Subkulturszene eine willkommene, alternative Bühne. Als Patentante der ,Alten Utting‘, die das Kultur-Schiff mit taufen durfte, freut mich der Erfolg besonders.

Damit es auf der ,Alten Utting‘ auch nach Ablauf der auf fünf Jahre befristeten Nutzungserlaubnis weitergehen kann, sollen rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden, um die Zwischennutzung zu verlängern. Außerdem soll geprüft werden, wie die ,Alte Utting‘ ins Nutzungskonzept für das neu geplante Großmarktareal integriert und zu einer dauerhaften Einrichtung werden könnte.“

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