SPD fordert Beitragsdeckelung für Elterninitiativen

SPD-Stadtrat Christian Müller, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion

09. August 2018

Die SPD im Münchner Rathaus setzt sich dafür ein, dass auch die Beiträge von Eltern, deren Kinder in einer von der Stadt geförderten Elterninitiative betreut werden, genauso gedeckelt werden wie im Rahmen der „Münchner Förderformel“.

Im Zusammenhang mit der Einführung der „Münchner Förderformel“ wurde von den Elterninitiativen besonders Wert darauf gelegt, weiterhin auch die Bezuschussung über das Fördermodell für Eltern-Kind-Initiativen wählen zu können. Dieses Modell sieht jedoch keine Deckelung der Elternbeiträge vor, die Elterninitiativen können ihre Beitragshöhen individuell und frei festsetzen. Dadurch ist die vorgesehene Entlastung der Eltern über die „Münchner Förderformel“ für Kinder in Kitas, die nach Eltern-Kind-Initiativen Fördermittel beziehen, nicht anwendbar. Daher soll das Referat für Bildung und Sport nun auch für diese Familien ein Konzept zur Verringerung der Elternbeiträge vorlegen.

SPD-Stadtrat Christian Müller, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion, sagt dazu:

„Die Einrichtungen der Elterninitiativen sind ein wichtiger Bestandteil der Kinderbetreuung in München. Aus diesem Grund muss trotz unterschiedlicher Fördermodelle versucht werden, die von den Eltern zu leistenden Beiträgen anzugleichen und so die Familien mit Kindern in Eltern-Kind-Initiativen ebenfalls zu entlasten. Es darf nicht sein, dass hier Eltern unterschiedlich behandelt werden.“

Stadträtin Verena Dietl, stellv. Fraktionsvorsitzende, meint:

„Wir wollen, dass es in München eine gute Betreuung für Kinder gibt. Deswegen haben wir uns für Erfolgsmodell der „Münchner Förderformel“ eingesetzt und wollen die Eltern-Kind-Initiativen unterstützen, sich daran zu beteiligen. Wichtig für die Münchner Familien ist, dass möglichst überall gleiche Beiträge zu bezahlen sind. Dabei wollen wir auch die engagierten Eltern bei Verwaltungsaufgaben entlasten.“

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