SPD fordert: Verkehrssicherheit steigern!

SPD-Stadträtin Bettina Messinger

05. Februar 2018

Die SPD fordert die Stadtverwaltung dazu auf, die städtische Strategie im Bezug auf die „Vision Zero“ fortzusetzen und weiter zu optimieren, um dem Ziel von null Verkehrstoten und null Schwerverletzten im Straßenverkehr weiterhin näher zu kommen.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion: „In vielen anderen Ländern der EU ist die „Vision Zero“ und deren Umsetzung bereits fester Bestandteil des Straßenverkehrs. Die geringste Anzahl an Unfalltoten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es aktuell in Schweden, dicht gefolgt von Großbritannien und den Niederlanden. Auch bei uns zeigen die bisherigen Maßnahmen wie die Umbauten an gefährlichen Stellen bereits Wirkung. Die Zahlen der Schwerverletzen und Toten im Straßenverkehr sinken. Die Stadt sollte daher ihre jetzige Strategie entsprechend fortschreiben und ergänzen.“

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Vorländer, Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss, sagt dazu: „Im Europäische Vergleich wird bereits sichtbar, dass die „Vision Zero“ zu deutlich niedrigeren Unfallraten führt. Hauptziel ist es, das Unfallrisiko drastisch zu senken und das System Straßenverkehr Fehlertoleranter zu gestalten. Ein Teil der „Vision Zero“ wird zum Beispiel durch eine flächendeckende Verkehrsüberwachung erreicht, da die Regelakzeptanz bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern durch mehr Überwachung ansteigt. Beim Städtetag wurden bereits erste Schritte unternommen, um unsere Straßen noch sicherer zu machen. Dort wurde die Bundesregierung aufgefordert, Abbiegesysteme für LKWs gesetzlich vorzuschreiben.“

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