SPD-Initiative beschlossen: Neues Bauprogramm für den Sport

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl

10. Oktober 2018

Die SPD-Stadtratsfraktion sorgt dafür, dass der Sport in München stark gefördert wird. Dazu gehört auch das Sportbauprogramm mit kräftigen Investitionen in die Infrastruktur. Nun hat der Stadtrat das zweite Maßnahmenpaket beschlossen.

Im laufenden Jahr wird die Stadt 72 Millionen Euro als zusätzliche Förderung für den Sport in München ausgeben: für Vereine, für Sportangebote – und für den Ausbau sowie die Sanierung der Hallen und Freisportanlagen. Diese Investition in die Sportinfrastruktur ist gerade angesichts des starken Wachstums der Stadt wichtig. Das passiert zum einen durch die laufende Förderung, zweitens durch Schulbauprogramme und drittens durch die Sportbauprogramme. Heute hat der Sportausschuss des Stadtrats die nächste Etappe des aktuellen Sportbauprogramms beschlossen. Dessen erstes Maßnahmenpaket (Standorte Moosacher, Thalkirchner, Agilolfinger und Ebereschenstraße) inkl. fünf laufender Einzelprojekte (Surheimer Weg, Krehlebogen, Saarlouiser, Säbener und Feldbergstraße) läuft nach Plan. Nun hat der Sportausschuss auch das zweite Maßnahmenpaket (Siegenburger, Grohmann-, Hans-Denzinger- und St.-Martin-Straße) mit einem Finanzrahmen von 38,4 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Die Fertigstellung soll jeweils zwischen 2019 und 2020 erfolgen. Dazu kommen Sportgroß- und Sonderprojekte, etwa das Actionsportzentrum an der Paul-Gerhard-Allee, der Sportpark Freiham oder der Siemens-Sportpark. Allein 2018 wird an 22 dieser Projekte gearbeitet oder geplant. Darüber hinaus zählt die Verwaltung aktuell 55 Vereinsbaumaßnahmen mit einem Volumen von 68,1 Millionen Euro, wobei die Stadt mit einer Förderung von 33,6 Millionen Euro einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung leistet.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik:

„Es ist eine sportliche Herausforderung, in die wir viel Kraft und Ausdauer stecken: Der Ausbau der Infrastruktur ist einer der Schwerpunkte unserer Sportpolitik, denn in der wachsenden Stadt steigt der Bedarf an Flächen und Angeboten, bei den Vereinen ebenso wie bei den freien Sportmöglichkeiten. Das Sportbauprogramm geht deshalb in die nächste Runde, die Stadt investiert Millionen in Hallen und Freiflächen, in Neubau und Sanierung. Die SPD-Stadtratsfraktion baut die starke Münchner Sportförderung damit noch weiter aus.“

SPD-Stadträtin Kathrin Abele, stellv. sportpolitische Sprecherin, sagt:

„Wir bringen den Neubau und die Sanierung der Sportinfrastruktur in München auf vielen Wegen voran, zum Beispiel auch durch das Sonderförderprogramm für Hallenbauten, dessen Budget wir erst kürzlich kräftig aufgestockt haben, weil die Nachfrage der Vereine sehr groß ist. Das Sportbauprogramm ist eine ganz wichtige Investition, damit die Sportlerinnen und Sportler in der Stadt auch künftig ein vielfältiges und hochwertiges Angebot nutzen können.“

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