SPD: Investitionen in Münchner Kulturbauten zentral für das Stadtleben

SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher
Foto: Carmen Lindemann

06. Dezember 2019

Der Kulturausschuss des Stadtrats hat am gestrigen Donnerstag dem Mehrjahresinvestitionsprogramm des Kulturreferats für die Jahre 2019 – 2023 zugestimmt. Darin werden auch die Kosten für geplante und aktuell bereits in der Umsetzung befindliche Kulturbauprojekte aufgeführt.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher:

„Das Mehrjahresinvestitionsprogramm zeigt eindrucksvoll, wie kräftig die Stadt München in Kulturbauten investiert. Das ist ein klares Bekenntnis: Kunst und Kultur sind ein zentraler Teil unseres Stadtlebens. Wie vielfältig dieser Bereich ist, zeigt eine Auswahl der Projekte. So steht beispielsweise die Generalsanierung mit Umbau und Neugestaltung des Münchner Stadtmuseums an – 203 Mio. Euro sind hierfür eingeplant. Das Münchner Volkstheater, das im Viehhof neu entsteht, ist mit 139 Mio. Euro veranschlagt. Im Bereich der Stadtviertelkultur ist zum Beispiel die Sanierung der Stadtbibliothek Bogenhausen am Rosenkavalierplatz zu erwähnen – hier stehen die Kosten noch nicht fest. Einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur wird die geplante Dependance des NS-Dokumentationszentrums München am Ort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Neuaubing leisten, wofür 4,1 Mio. Euro eingestellt sind. Und insbesondere auch für die freie Szene schaffen wir mit dem Kreativpark aus Jutier- und Tonnenhalle im Kreativquartier an der Dachauer Straße Raum für Künstlerinnen und Künstler sowie Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Hierfür sind derzeit Projektkosten in Höhe von 99,4 Mio. Euro eingeplant. Es ist sehr gut, dass diese wichtigen Investitionen heute mit der Zustimmung zum Mehrjahresinvestitionsprogramm des Kulturreferats nochmals bekräftigt wurden.“

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