SPD: Optimalen Ausbau der Kindertagesbetreuung sichern!

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl

22. Juli 2019

Die Zeitungen „Münchner Merkur“ und „tz“ berichten heute unter der Schlagzeile „Kein Herz für Kitas“ über zwei Einrichtungen der Kindertagesbetreuung. Die Elterninitiative Neuhausen und die „Grissinis“ brauchen angesichts der bevorstehenden Renovierung des Münchner Waisenhauses voraussichtlich ab Sommer 2021 alternative Räume. Der private Träger Lila Lupi GmbH wartet bereits seit mehreren Monaten auf die Genehmigung eines Neubaus in Allach seitens der Lokalbaukommission.

Die SPD-Stadtratsfraktion, die einen optimalen Ausbau der Kindertagesbetreuung in München will, setzt sich für Lösungen ein. So soll die Lokalbaukommission Bauanträge für Kindertagesstätten vorrangig behandeln. Außerdem soll die Verwaltung die Elterninitiative und die „Grissinis“ bei der Suche nach alternativen Räumen unterstützen. Entsprechende Anträge (siehe anbei) stellt die Rathaus-SPD heute.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl:

„Eine Genehmigung, die auf sich warten lässt und eine unsichere Perspektive angesichts einer anstehenden Sanierung – das sind zwei schwierige Situationen. Deshalb können wir verstehen, dass sich die Eltern Sorgen machen. Es braucht schnelle Lösungen, die wir mit unserer Antragsinitiative anstoßen.

Zunächst muss man klar sagen: Wer angesichts dieser beiden Fälle gleich behauptet, die Stadt habe ,kein Herz für Kitas‘, stößt all diejenigen vor den Kopf, die für unsere Stadt im Bereich der Kindestagesbetreuung sehr viel leisten: vom massiven Ausbau der Einrichtungen und der Plätze über das Engagement für mehr Qualität bis hin zum erfolgreichen Einsatz, die Gebührenfreiheit zu ermöglichen.

In den beiden konkreten Fällen, aber auch grundsätzlich wollen wir die bestmögliche Unterstützung für die Kindertagesbetreuung durch die Stadt sichern. Bauanträge für Kitas sollen vorrangig behandelt werden, um den Ausbau schneller voranzutreiben.“

Die Neuhauser SPD-Stadträtin Kathrin Abele sagt:

„Wir wollen, dass die Kita der Elterninitiative ,Grissinis‘ weiter ihren Platz im Viertel hat – auch während der Zeit, in der das Hauptgebäude des Waisenhauses saniert wird. Wir erwarten, dass das Sozialreferat sowie das Referat für Bildung und Sport die Elterninitiative unterstützen und schnellstmöglich Ideen für alternative Räume vorliegen. Dabei soll auch geprüft werden, ob eventuell ein anderer Mieter umziehen und die ,Grissinis‘ im Waisenhaus bleiben können. Uns ist es sehr wichtig, dieses Angebot der Kindertagesbetreuung in Neuhausen zu erhalten.“

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