SPD setzt sich für Spatzenburg am Hanns-Seidel-Platz ein

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Tierschutzbeauftragte der Fraktion

01. August 2018

Die SPD-Fraktion im Münchner Rathaus will das Spatzenquartier am Hanns-Seidel-Platz erhalten.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Tierschutzbeauftragte der Stadtratsfraktion im Rathaus, zur Diskussion um den Standort der Eisenskulptur „Legung“ am Hanns-Seidel-Platz in Neuperlach:

„Bereits Mitte Juli habe ich mich in einem Schreiben an die Baureferentin Rosemarie Hingerl für den Erhalt des Kunstwerks und den grundsätzlichen Standort am Hanns-Seidel-Platz eingesetzt und eine Verlegung zum dort neu errichteten Spatzenturm angeregt. Ich konnte mich bei mehreren Besuchen vor Ort davon überzeugen, dass die gerade in München vom Aussterben bedrohten Haussperlinge im Eisengeflecht vor dem Provisorium des Kulturhauses eine echte Heimat gefunden haben, die den Spatzen Schutz und Brutmöglichkeiten bietet.

Auf dem Platz wurde zwar vorbildlich ein Spatzenturm wegen der Baumaßnahmen aufgestellt, aber leider ist das dazugehörige Schutzgebüsch - vermutlich aufgrund der Hitze - nicht richtig gewachsen.

Ich begrüße ausdrücklich die Entscheidung des Bezirksausschusses, sich dann doch noch einstimmig für das Angebot des Kulturreferates, das Kunstwerk auf ein bewegliches Fundament zu setzen und damit transportfähig zu machen, entschieden zu haben und nicht auf einzelnen Stimmen aus der CSU gehört zu haben, die „Spatzenburg“ zu „entsorgen“ oder gar als „Pissoir“ zu diffamieren. Mich machen solche Äußerungen einerseits fassungslos, sie motivieren aber auch gleichzeitig, mich erst recht für den Schutz und Erhalt eines der letzten vorhandenen Spatzenquartiere einzusetzen. Am einfachsten wäre es, das Kunstwerk so lange wie möglich stehen zu lassen.“

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