SPD-Stadträtin Simone Burger zum Kohleausstiegskonzept für das HKW Nord

SPD-Stadträtin Simone Burger, stellv. Sprecherin im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft

16. Juli 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion beschleunigt den Ausstieg aus der Kohleverbrennung im Heizkraftwerk München Nord.

Die Rathaus-SPD hat heute gemeinsam mit der CSU einen Änderungsantrag in den Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft eingebracht. Demnach wird bereits 2020 mit der Kohleminderung begonnen, anstatt 1,5 Millionen Tonnen sollen 4,3 Millionen Tonnen Kohlendioxidausstoß eingespart werden.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Simone Burger, stellv. Sprecherin im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft:

„Wir nehmen das Bürgerbegehren sehr ernst und wollen deshalb bis zur von der Bundesnetzagentur erlaubten Abschaltung deutlich mehr Kohlendioxid einsparen als geplant. Anstatt – wie vom Referat für Arbeit und Wirtschaft vorgeschlagen – die Gesamtemissionen des HKW Nord 2 im Vergleich zum uneingeschränkten Weiterbetrieb um 1,5 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren, werden nun 4,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Außerdem soll mit dem Kohleminderungspfad bereits nächstes Jahr begonnen werden und nicht erst 2025. Das ist unsere Umsetzung des Bürgerbegehrens, da es der schnellstmögliche Ausstieg mit gleichzeitiger Gewährleistung der Versorgungssicherheit ist.“

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