SPD/Volt fordert Comeback der Werkswohnungen

Foto: Susie Knoll

04. April 2022

Die Frage von bezahlbarem Wohnraum ist die drängendste soziale Frage unserer Stadt. Hier stehen aus Sicht der SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat auch die Arbeitgeber:innen in der Pflicht. Die Stadt München geht mit gutem Beispiel voran und wird mehr Werkswohnungen für ihre Beschäftigten und die Angestellten der stadteigenen Unternehmen bauen. So entstehen für Pflegekräfte der München Klinik und des Münchenstifts nun am Klinikum Schwabing insgesamt 200 Wohnungen.

Dazu werden die ehemaligen Bettenhäuser 1, 2 und 3 des Schwabinger Krankenhauses, die durch Umstrukturierungen nicht mehr für den Klinikbetrieb benötigt werden, umgebaut. Für diese Projekte wird eine Förderung durch den Freistaat im Rahmen des „Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms“ beantragt. Die Inanspruchnahme dieser Mittel ist eine langjährige Forderung der SPD/Volt-Fraktion.

Wie aus der Aufstellung des Kommunalreferats für die gemeinsame Sitzung des Verwaltungs- und Personalausschusses und des Kommunalausschusses am Mittwoch, 6. April, hervorgeht, plant die Stadt in einem ersten Schritt insgesamt für 500 Wohnungen für städtisches Personal. Die weiteren Einheiten entstehen an der Münchbergerstraße (210 Wohnungen), Weyprechtstraße (29), Harthauser Straße (40) und an der Kattowitzerstraße (9 Wohneinheiten für Azubis).

Dazu sagt SPD-Stadtrat Christian Köning:

„Wir wollen, dass unsere Stadt noch mehr in bezahlbaren Wohnraum investiert. Besonders für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst muss mehr getan werden, da die Lebenshaltungskosten und die Mieten in München höher sind, das Grundgehalt aber bundesweit einheitlich. Gerade Azubis und größere Familien brauchen dringend mehr Wohnraum. Die Stadt und die städtischen Unternehmen legen vor, auch private Unternehmen müssen für ihre Beschäftigten dringend nachlegen. Wir brauchen ein Comeback von Werkswohnungen.“

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