SPD/Volt fordert jährliche Konferenz zu Wegen aus der Armut

SPD-Stadtrat Christian Köning
Foto: Susie Knoll

10. Juli 2020

Noch in diesem Jahr wird die erste Münchner Armutskonferenz stattfinden. Ziel der Armutskonferenz soll sein, die Lebenssituation der von Armut und Armutsgefährdung betroffenen Münchnerinnen und Münchner zu verbessern.

Im Fokus sollen dabei besonders Familien, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche sowie Armutsrisiken von Frauen stehen. Zudem soll die zunehmende Armut von Seniorinnen und Senioren erneut thematisiert werden. Die SPD/Volt-Stadtratsfraktion beantragt gemeinsam mit dem Koalitionspartner Die Grünen-Rosa Liste, die Armutskonferenz regelmäßig stattfinden zu lassen.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Christian Köning, stellv. sozialpolitischer Sprecher:

„Wir fordern, dass ab sofort jährlich eine Münchner Armutskonferenz stattfinden soll. Diese muss öffentlich und unter Einbeziehung der Wohlfahrtsverbände, von Betroffenen und Expert*innen tagen. Unsere Zielsetzung dabei ist, gemeinsam nach Wegen aus der Armut zu suchen. Wir wollen gerade Kinder und Jugendliche bei einem gelingenden, eigenverantwortlichen Lebensentwurf unterstützen. Zudem soll die Solidarität der Stadtgesellschaft auch diejenigen integrieren, die aus verschiedenen Gründen sich keinen ausreichenden finanziellen Grundstock schaffen konnten. Altersarmut wollen wir so entschlossen entgegentreten.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

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