SPD/Volt fordert Raum für junge Menschen

SPD-Stadträtin Lena Odell
Foto: Susie Knoll

10. Juli 2020

Die Beschränkungen durch die Coronakrise treffen gerade auch junge Menschen besonders hart. Sie tun sich schwer, Orte zu finden, an denen sie Zeit miteinander verbringen können, ohne dass sie dort als „Störfaktoren“ wahrgenommen werden. Es ist aber gerade für Jugendliche und junge Erwachsene ein ganz zentrales Bedürfnis, sich in lockerer Atmosphäre zu treffen und auszutauschen.

Auf Initiative der SPD/Volt-Fraktion wird die Stadtverwaltung daher aufgefordert, dringend Möglichkeiten zu schaffen, damit sich junge Menschen dezentral treffen und feiern können. Die rechtliche Verantwortung für Hygienekonzepte soll hierbei von Trägern oder Organisationen getragen werden. Die Angebote müssen so gestaltet sein, dass allen jungen Menschen die Teilnahme ermöglicht wird.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Lena Odell, kinder- und jugendpolitische Sprecherin:

„Der Corona-Sommer 2020 stellt uns alle vor ganz besondere Herausforderungen und die Ferien kommen erst noch. Schon jetzt zeigt sich, dass es zunehmend zu Konflikten kommt. Es ist also dringend nötig, dass junge Menschen Raum bekommen, um sich zu treffen, ausgelassen zu feiern, auch einmal laut zu sein. Dezentrale Angebote wären auch sinnvoll, um die Pandemie weiter einzudämmen. Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt hier schnell gute Konzepte entwickeln wird. Dann kann der Sommer kommen!“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

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