Stadt prüft im Auftrag der SPD eine neue Sporthalle mit 2.500 Plätzen

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik

26. Juli 2018

In München fehlt eine Sporthalle, die bundesligatauglich ist. Das könnte sich ändern, denn die SPD-Stadtratsfraktion lässt prüfen, ob eine solche Halle gebaut werden könnte.

Zunächst soll dazu der Bedarf geprüft werden, auch will die SPD wissen, wo mögliche Standorte wären und mit welchem Betriebskonzept die Halle optimal genutzt werden könnte.

Konkret geht es um eine Halle mit 2.500 Plätzen auf einer beidseitigen Tribüne. Eine solche Halle würde zum einen die Anforderungen erfüllen, damit dort etwa Handball, Volleyball oder Hockey nach den Vorgaben der Bundesliga gespielt werden kann. Zum anderen könnte die Halle auch für andere große Events genutzt werden.

Die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik, sagt dazu:

„Durch den engen Kontakt mit den Vereinen wissen wir, dass es in der Münchner Sportinfrastruktur eine Lücke gibt: Es fehlt an einer bundesligatauglichen Halle. Das führt dazu, dass hiesige Handball-, Volleyball- oder Hockeyvereine für große Spiele etwa nach Augsburg ausweichen müssen. Das ist schade und wir wollen sehen, wie sich das ändern lässt. Die Stadt soll prüfen, ob und wo eine Sporthalle mit 2.500 Zuschauerplätzen gebaut werden kann.“

Die stellv. sportpolitische Sprecherin der Fraktion, SPD-Stadträtin Kathrin Abele, sagt:

„Außerdem soll die Stadt ein Betriebskonzept entwickeln, mit dem die Halle möglichst wirtschaftlich betrieben werden kann. Eine bundesligataugliche Sporthalle wäre für den Leistungssport eine tolle Perspektive. Sie wäre auch für andere große Veranstaltungen geeignet und deshalb auch für das Viertel und darüber hinaus ein echter Gewinn. Mit unserem Prüfauftrag bringen wir diese Idee auf den Weg.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

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