Stadtrat beschließt: Geburtshilfe am Klinikum Neuperlach bleibt erhalten

SPD-Stadträtin Kathrin Abele, stellv. gesundheitspolitische Sprecherin

08. November 2018

Die Geburtsabteilung des Städtischen Klinikums Neuperlach bleibt mindestens bis zum Jahr 2024 erhalten. Das haben der Gesundheits- und der Finanzausschuss des Stadtrats heute in gemeinsamer Sitzung mit den Stimmen der SPD beschlossen.

Hintergrund ist die geplante Zusammenlegung der Geburtshilfe Neuperlach mit Harlaching im Jahr 2022. Angesichts der aktuell knappen Versorgungssituation setzte sich die SPD-Stadtratsfraktion jedoch dafür ein, die Abteilung in Neuperlach noch mindestens zwei weitere Jahre zu erhalten. Dann soll das weitere Vorgehen erneut geprüft werden.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Kathrin Abele, stellv. Sprecherin im Gesundheitsausschuss:

„Die Geburtshilfe und die Nachsorge für Mütter und Neugeborene sind im Städtischem Klinikum hervorragend. Wegen der hohen Zahl an Geburten kommt es in München aber immer wieder zu Engpässen, die Kliniken sind stark ausgelastet. In dieser Situation wollen wir die Geburtsabteilung des Städtischen Klinikums Neuperlach dringend erhalten. Deshalb haben wir heute im Stadtrat dafür gestimmt, die Abteilung nicht wie geplant 2022 zu schließen, sondern bis mindestens 2024 zu erhalten. Dann wird das weitere Vorgehen geprüft. Die Geburtshilfe in einer hochspezialisierten Abteilung im Klinikum Harlaching zusammenzulegen ist perspektivisch absolut richtig, um den Münchnerinnen eine Versorgung auf höchstem medizinischen Qualitätsniveau zu garantieren. Aktuell ist es aber wichtig, die Versorgung zu sichern und dazu die Geburtshilfeabteilung auch am Klinikum Neuperlach zu erhalten.“

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