Städtisches Emblem für Kultureinrichtungen soll Vertrauen schaffen

Foto: Susie Knoll

09. Mai 2021

5 Tage unter 100: Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 dürfen Kulturhäuser wie Kinos oder Theater wieder öffnen. Damit hat jetzt zumindest ein Teil der Kulturveranstalter wieder eine Perspektive. Die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat möchte sie beim Neustart nach dem Dauer-Lockdown bestmöglich unterstützen. Deshalb setzt sie sich für ein einheitliches Hygiene-Emblem ein, das für mehr Transparenz und Vertrauen bei den Besucherinnen und Besuchern werben soll.

Die Münchner Kulturveranstalter stehen in den Startlöchern: Sie haben vorbildliche Hygienekonzepte entwickelt, um ihre Gäste bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Diese Standards sollten sie auch klar öffentlich kommunizieren können, um so für mehr Transparenz und Vertrauen zu sorgen. Besucherinnen und Besucher wissen dann, unter welchen Voraussetzungen die Kultureinrichtungen ihre Genehmigung zum Öffnen erhalten haben.

Unser Stadtrat Roland Hefter hat schon einmal einen Vorschlag ausgearbeitet, wie das Hygiene-Emblem aussehen könnte. Illustration: Roland Hefter
Unser Stadtrat Roland Hefter hat schon einmal einen Vorschlag ausgearbeitet, wie das Hygiene-Emblem aussehen könnte. Illustration: Roland Hefter

Deshalb nimmt die SPD/Volt-Fraktion eine Forderung der Kulturszene auf und beantragt, dass die Stadt München allen freigegebenen Kulturhäusern eine kurze Übersicht der geprüften Aspekte aushändigt. Dieses Hygieneemblem dient als Bestätigung, dass Standards geprüft wurden, und kann gut sichtbar ausgehängt werden. So will SPD/Volt die Kulturbetriebe bei der Wiedereröffnung unterstützen.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Roland Hefter:

„Die Kultur wird es schwer haben. Mit einem Emblem können die Veranstalterinnen und Veranstalter werben. Und sie können ihren Gästen zeigen, dass sie alle Hygienemaßnahmen umsetzen, dass sie aktuell auf die Pandemie reagieren und kein Corona-Leugner an der Kasse sitzt oder gar für das Haus verantwortlich ist. Das wird ein wichtiger Baustein sein, um Vertrauen beim Publikum zu schaffen. Ein wichtiger Baustein, damit die Kultur besser starten kann - ohne Angst und mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Veranstaltern und dem Publikum.“

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