Tierschutz: Die SPD-Initiativen für die Spatzen sind ein Erfolg

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Tierschutzbeauftragte der Fraktion

06. Dezember 2018

Die Landeshauptstadt soll der bedohten Art des Haussperlings Nahrung und Heimat bieten, dafür setzte sich die SPD ein. Die Stadt prüft nun, ob es Spatzentürme an Schulen und Kitas geben könnte, schafft und schützt Lebensraum für die Tiere.

Der Haussperling ist eine für München typische Vogelart, gleichzeitig ist er bedroht: Es fehlt an Nistplätzen, an Nahrung und Unterschlupf. Die SPD-Stadtratsfraktion will die Spatzen schützen und ihnen neue Brutplätze und Verstecke schaffen. Dafür setzte sich die Rathaus-SPD bereits mit mehreren Anträgen ein.

Am Hanns-Seidel-Platz in Neuperlach kann man den Erfolg sehen: Der dort aufgestellte Spatzenturm ist von den Vögeln angenommen worden, die ersten Tiere haben ihn bereits bezogen. Auch in der „Legung III“ – einem Kunstwerk bestehend aus einem durchwachsenen Eisengeflecht – haben Spatzen wieder einen Rückzugsort gefunden. Die Skulptur wurde auf Antrag der SPD-Fraktion versetzt, da sie Bauarbeiten weichen musste.

Nun hat der Planungsausschuss des Stadtrats auf Antrag der SPD weitere Initiativen für die Rettung der Spatzen in München beschlossen. Die Stadt prüft, ob Spatzentürme auch an städtischen Schulen und Kindertagesstätten errichtet werden können. Ebenso wird ein Projekt geprüft, mit dem Bürgerinnen und Bürger für die Bedrohung der Haussperlinge sensibilisiert werden. Und die Verwaltung achtet künftig darauf, Hecken und kleine Gewässer, die den Lebensraum der Spatzen aufwerten, zu erhalten und zu fördern.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Tierschutzbeauftragte der Fraktion, sagt dazu:

„Unser Einsatz für die bedrohten Haussperlinge wirkt: Es ist schön zu sehen, dass sowohl die Skulptur als auch der Spatzenturm am Hanns-Seidel-Platz von den Vögeln gut angenommen werden. Die Spatzenhäuser sind eine gute Nistmöglichkeit für die Tiere, deshalb freut es uns, dass die Stadt auf Antrag der SPD prüft, Spatzentürme auch an Schulen und Kindertagesstätten aufzustellen. Ebenso wird der Lebensraum der Haussperlinge besser geschützt und gefördert, etwa Strukturen wie Hecken und Wiesen. Das stärkt nicht nur den Tierschutz, sondern sorgt auch für eine naturnahe Stadt – denn in unserer Stadt gehört der Spatz einfach dazu.“

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