Tiny Houses – eine kreative Zwischenlösung für manche Wohnprobleme

01. November 2020

Die Grünen – Rosa Liste und SPD/Volt wollen die Idee der Tiny Houses aufgreifen und für München nutzbar machen. In einem Antrag fordern die beiden Fraktionen die Stadtverwaltung auf, für diese Form des Wohnens auf reduziertem Raum Konzepte zu entwickeln und sie zur Zwischennutzung von städtischen und privaten Flächen zu ermöglichen.

Tiny Houses können eine kreative Zwischenlösung für manche Wohnprobleme etwa von Studierenden oder Berufseinsteiger*innen sein. Foto: Pexels
Tiny Houses können eine kreative Zwischenlösung für manche Wohnprobleme etwa von Studierenden oder Berufseinsteiger*innen sein. Foto: Pexels

Fraktionsvorsitzender Christian Müller (SPD/Volt) sagt dazu:

„Uns sind die Bedürfnisse von jungen Menschen wichtig. Sie tun sich besonders schwer auf dem angespannten Münchner Wohnungsmarkt. Mit den Tiny Houses schaffen wir für diese Zielgruppe ein attraktives Angebot. Das allein wird die generellen Probleme nicht lösen. Dafür brauchen wir mehr bezahlbare Wohnprojekte für Auszubildende, Studierende und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger. Aber wo dauerhafte Angebote nicht möglich sind, setzen wir lieber auf kreative und befristete Lösungen, als gar keine zu haben.“

Und Fraktionsvorsitzende Anna Hanusch (Die Grünen – Rosa Liste) sagt:

„Tiny Houses sind nicht die Lösung der Probleme des Münchner Wohnungsmarktes. Doch für bestimmte Zielgruppen könnten sie ein interessantes temporäres Angebot sein, um akute Wohnungsnot zu lindern, beispielsweise für junge Menschen in der Ausbildung oder auch für die Unterstützung von Care Arbeit. Wir schlagen vor, eine Informationskampagne und ein Pilotprojekt auf einer geeigneten städtischen Fläche durchzuführen. Auch private Flächen kommen grundsätzlich in Frage, wenn bereits Baurecht existiert.“

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