Trinkwasserbrunnen: Jetzt sprudelt’s in der Innenstadt

SPD-Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar, stellv. Sprecherin im Bauausschuss

09. Oktober 2018

Der Testbrunnen am Rindermarkt kommt gut an, deshalb kommen nun elf neue hinzu. Das hat der Bauausschuss heute beschlossen. Die SPD hatte sich für die Trinkwasserbrunnen eingesetzt und begrüßt den Beschluss.

Die SPD-Stadtratsfraktion wünscht sich Trinkbrunnen in der Stadt und ist damit nicht allein: Auch die große Mehrheit der Münchnerinnen und Münchner schätzt diese Möglichkeit zur Erfrischung. Das hat eine Umfrage des Baureferats ergeben. Der Testbrunnen, der auf Initiative der SPD am Rindermarkt in Betrieb ist, wird sehr gut angenommen.

Darum werden bereits ab dem kommenden Jahr weitere Brunnen als Trinkwasserbrunnen betrieben und gekennzeichnet: Der Kräutlmarktbrunnen am Marienplatz, der Merkurbrunnen im Tal, der Wolfsbrunnen am Kosttor sowie die acht Brunnen auf dem Viktualienmarkt. Weitere 44 Brunnen im Stadtgebiet hält das Baureferat für grundsätzlich geeignet. Hier sollen Gespräche in den Bezirksausschüssen jeweils klären, ob man sich im Viertel einen Trinkbrunnen vorstellen könnte.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar, stellv. Sprecherin im Bauausschuss:

„Trinkwasserbrunnen, wie sie in südlichen Städten, etwa in Italien, vielerorts zu finden sind, passen auch sehr gut zu München. Wir haben sie deshalb bereits mehrmals gefordert und sind hartnäckig geblieben. Der Test zeigt jetzt, dass die Münchnerinnen und Münchner sich über den Trinkwasserbrunnen am Rindermarkt freuen und ihn gerne nutzen. Deshalb haben wir im Bauausschuss auch dafür gestimmt, elf weitere Brunnen in der Innenstadt als Trinkbrunnen auszustatten und entsprechend zu kennzeichnen. Das Potenzial ist sogar noch größer: Gemeinsam mit den Bezirksausschüssen wollen wir klären, welche Brunnen in den Stadtvierteln noch zu Trinkwasserbrunnen werden können.“

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