Unser Wasser schützen: Belastung durch Mikroplastik weiter reduzieren

SPD-Stadtrat Jens Röver, umweltpolitischer Sprecher

30. April 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion will das Wasser der Isar und anderer Münchner Gewässer schützen. Dazu soll die Stadt mehr gegen die Belastung durch Mikroplastik unternehmen. Mit einer Anfrage setzt sich die Rathaus-SPD für entsprechende Maßnahmen ein.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Jens Röver, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion:

„Wir leben am Fluss: München und seine Isar, das ist Lebensqualität – und das ist auch eine Verantwortung. Wir wollen das Wasser der Isar und anderer Gewässer noch besser schützen. Dazu muss die Belastung durch Mikroplastik weiter reduziert werden.

Eine Ursache für die Verschmutzung ist Reifenabrieb, der von den Isarbrücken bei nasser Witterung in den Fluss gespült wird. Eine andere ist Mikroplastik im Abwasser, das bei starkem Regen ebenso in den Fluss geraten kann. Gegen beides soll mehr unternommen werden. Wir beauftragen die Stadtverwaltung, die Ursachen zu untersuchen und zu handeln. Es gibt verschiedene Ideen, wir wollen Maßnahmen ergreifen für eine saubere Isar.

Ein weiterer Aspekt betrifft den Bereich Sport: Kunstrasenplätze. Auf diesen wird häufig Gummigranulat verwendet und auch der Abrieb hiervon kann in Gewässer gelangen. Wir wollen wissen, ob das bei den städtischen Kunstrasenplätzen der Fall ist und falls ja, wie es verhindert werden kann. Auch Alternativen zum Gummigranulat sollen geprüft werden. Zu einer sauberen, umweltverträglichen Stadt gehört der Schutz unseres Wassers. Dafür soll die Stadt noch mehr tun.“

Die entsprechende Anfrage finden Sie hier.

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