Unterstützung für Schausteller*innen und Marktkaufleute

SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp
Foto: Susie Knoll

13. Mai 2020

Der Stadtrat hat heute auf einen interfraktionellen Antrag hin einstimmig beschlossen, Schausteller*innen und Marktkaufleuten in diesem Sommer dezentrale Angebote in den Stadtvierteln zu ermöglichen. Damit sollen Ausfälle durch Absagen von Festen wie der Auer Maidult oder dem Oktoberfest abgemildert werden und temporär attraktive Angebote in den Vierteln entstehen.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, Initiator des Antrags:

„Ich freue ich, dass auf unseren Antrag hin so gute Ideen entstanden sind. Das Konzept, vor allem die kleinen Betriebe der Schaustellerinnen und Schausteller sowie Marktkaufleute zu unterstützen und dezentral in der Stadt Verkaufsstandl, kleinere Fahrgeschäfte und Gastronomie zu ermöglichen, trifft genau unseren Wunsch. Damit wollen wir gerade die kleineren Münchner Betriebe unterstützen und in den Stadtvierteln schöne Angebote schaffen. Dabei muss natürlich der Infektionsschutz gewährleistet sein – zum einen sind hier schon das Draußensein und das dezentrale Konzept an sich von Vorteil, zum anderen braucht es natürlich wirksame Hygienekonzepte. Ganz wichtig ist, dass die Bezirksausschüsse einbezogen werden, denn es muss natürlich zum Viertel passen – zum Beispiel soll es natürlich keine Konkurrenz zu ansässigen Geschäften sein – und dort auch gewollt sein. Die Bezirksausschüsse sollen natürlich auch von sich aus etwas vorschlagen können.

Außerdem sollen Kunst- und Kulturschaffende ebenso mitwirken. Natürlich darf das Konzept insgesamt nicht zu komplex gestaltet werden, denn es soll auch schnell umgesetzt werden. Wir würden uns wünschen, dass wir auch vor dem Juli schon beginnen, indem man etwa stellenweise, wo es passt, schon mal loslegt. Wir freuen uns sehr darauf und sind gespannt!“

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