Werkswohnungsbau forcieren

Foto: Susie Knoll

05. März 2021

Bei der Münchner Stadtentwässerung gelten schon jetzt mehr als 75 Prozent der 1000 Stellen als Mangelberufe. Freie Jobs können nur mehr schwer nachbesetzt, manche Besetzungsverfahren müssen mehrfach durchgeführt werden. Deshalb will die städtische Gesellschaft nun verstärkt in Werkswohnungen investieren und dabei vor allem das Nachverdichtungspotenzial auf eigenen Grundstücken ausnutzen.

Am kommenden Dienstag, 9. März, wird der Stadtentwässerungsausschuss des Münchner Stadtrats einen Grundsatzbeschluss fällen. Eine Machbarkeitsstudie soll dann klären, wie viele Wohnungen entstehen können.

Dazu sagt Simone Burger, wohnungspolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion:

„Als SPD-Fraktion werben wir schon seit Jahren dafür, dass große Firmen in München Werkswohnungen bauen. Bei städtischen Flächen gibt es inzwischen bei der Vergabe Extra-Punkte für Firmen, die in diesem Bereich investieren wollen. Das ist ein wichtiger Bestandteil, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Fachkräfte in der Stadt zu halten. Doch nicht nur private Firmen sollen hier investieren, sondern auch die städtischen Gesellschaften. Die Stadt muss Vorbild sein und ist es auch. 2019 haben wir deshalb beantragt, dass sie ihre Anstrengungen noch einmal intensivieren sollen. Umso mehr freut es uns, dass die Münchner Stadtentwässerung jetzt mehr Werkswohnungen schaffen wird. Gleiches erwarten wir auch von privaten Unternehmen.“

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