Zahl der Gäste in Freibädern erhöhen

22. Juni 2021

Freibadtickets sind aktuell sehr begehrt und im Registrierungssystem oft sehr schnell ausgebucht. Damit trotz Corona-Regeln dennoch mehr Menschen zum Schwimmen gehen können, werden die Stadtwerke München auf Anregung von SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste Maßnahmen prüfen, wie sie die Zahl der Besucher*innen erhöhen können. Das hat der Wirtschaftsausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Möglich wäre etwa die Einführung von Halbtagestickets oder eines Kontingents für Kinder.

Kapazitäten in den Freibädern erhöhen: Das fordert SPD/Volt. Damit alle Münchner*innen im Corona-Sommer schwimmen gehen können. Foto: SWM/Felix Steck
Kapazitäten in den Freibädern erhöhen: Das fordert SPD/Volt. Damit alle Münchner*innen im Corona-Sommer schwimmen gehen können. Foto: SWM/Felix Steck

Wegen der Corona-Auflagen können aktuell nur knapp 15.000 Besucher*innen in die Freibäder, üblicherweise sind es 30.000. Das führt zu viel Frust. Vor allem Familien können oft nicht spontan am Eingang ihr Glück versuchen, ob schon andere Gäste das Bad verlassen haben und neue Plätze frei sind. Deshalb fordern SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste die Stadtwerke München nun auf, geeignete Maßnahmen zu prüfen, damit mehr Menschen eingelassen werden können. Die Maßnahmen sollen auf diesen Sommer beschränkt sein.

Dazu sagt Simone Burger, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion:

„Freibadtickets an heißen Tagen sind in dieser Stadt ein knappes und begehrtes Gut. Wir können den Ärger der Münchnerinnen gut verstehen. Deshalb wollen wir, dass die Stadtwerke prüfen, welche Maßnahmen sinnvoll sind, die Zahl der Besucherinnen grundsätzlich zu erhöhen. Besonders gefällt uns die Idee, Halbtagesticket vor allem unter der Woche einzuführen. Damit könnten vormittags Seniorinnen schwimmen gehen und die nachmittags die Familien Tickets buchen.“*

Und Dominik Krause, Stadtrat von Die Grünen – Rosa Liste, sagt:

„Wir brauchen eine Regelung, die es erlaubt, die zulässigen Besucherkapazitäten in den Freibädern tatsächlich auszuschöpfen. Und wir brauchen eine bevorzugte Behandlung von Kindern, die besonders unter der Pandemie zu leiden hatten. Da hat die Stadtwerke GmbH sicher noch Ideen, wie sie den Zutritt flexibler gestalten kann.“

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