Aktualisiert am 03.07.2026
Pop-Up-Wohnen in Büros – schnell und günstig
München, 24. Juni 2026
Leerstehende Büros in Wohnungen umwandeln – ein Teil der Wohnungsstrategie der Rathauskoalition. Mit so genanntem „Pop-Up-Wohnen“ wollen SPD, Grüne/Rosa Liste und FDP/Freie Wähler jetzt eine schnelle Lösung, bei der auch skeptische Gebäudeeigentümer ihre Sorgen berücksichtigt sehen.
Auf Initiative der SPD-Fraktion beantragen die Mehrheitsfraktionen im München Stadtrat so genanntes Pop-Up-Wohnen in leerstehenden Bürogebäuden. Das Konzept Pop-Up-Wohnen gibt es bisher in geplante Baugebieten. Dort werden, bis es mit dem Bau losgeht, Interimsbauten errichtet. Diese Grundidee soll nun auch auf den Bestand ausgedehnt werden.
Viele Büros auch in guter Lage stehen leer – Flächen, die der angespannte Münchner Wohnungsmarkt dringend gebrauchen kann. Allerdings gibt es Eigentümer, die ihre Büroräume als solche behalten möchten – und keine dauerhafte Umwandlung wünschen, die schwer rückgängig zu machen ist. Die Forderung: Hier mit Zwischennutzungen Möglichkeiten schaffen.
„Leerstand in einer so teuren Stadt wie München, wo sehr viele junge Menschen oftmals verzweifelt eine Wohnung suchen, können wir uns nicht leisten. Deshalb wollen wir das Konzept „Pop-Up Wohnen“ auf den Bestand ausdehnen. Mit Zwischennutzungen in leerstehenden Bürogebäuden sollen dort Wohnungen entstehen, wo die Eigentümer*innen bisher kein Interesse hatten. Außerdem ist es günstiger, ein „Pop-Up“ zu errichten – damit kann dann auch leistbarer Wohnraum entstehen.“
Simone Burger, wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
Den dazu gestellten Stadtratsantrag finden Sie hier.
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Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.


„Leerstand in einer so teuren Stadt wie München, wo sehr viele junge Menschen oftmals verzweifelt eine Wohnung suchen, können wir uns nicht leisten. Deshalb wollen wir das Konzept „Pop-Up Wohnen“ auf den Bestand ausdehnen. Mit Zwischennutzungen in leerstehenden Bürogebäuden sollen dort Wohnungen entstehen, wo die Eigentümer*innen bisher kein Interesse hatten. Außerdem ist es günstiger, ein „Pop-Up“ zu errichten – damit kann dann auch leistbarer Wohnraum entstehen.“