Am Harras: Die SPD will den Verkehrsknoten entlasten

27. März 2019

Die Kreuzung ist zu den Stoßzeiten überlastet, ein Stau in der Plinganserstraße die Folge. Die SPD drängte im Stadtrat mit Erfolg auf eine Lösung, die dem öffentlichen Nahverkehr sowie dem Fuß- und Radverkehr Vorrang gibt.

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, die Verkehrsführung in der Plinganserstraße zu ändern, um das dortige Verkehrsproblem zu lösen. Die SPD setzte sich dabei mit ihrer Initiative durch, dem Fuß- und Radverkehr mehr Platz einzuräumen sowie den öffentlichen Nahverkehr zu beschleunigen.

Stadtauswärts Richtung Süden soll es künftig zwei durchgehend Fahrspuren für den motorisierten Verkehr geben, wodurch das Zusammenfädeln auf eine Spur entfällt. Dieses ist bisher ein Grund für Staubildung. Außerdem wird der Bus dadurch besser von der Haltestelle in den fließenden Verkehr einfädeln können.

Stadteinwärts Richtung Norden wird es weiterhin eine Fahrspur und eine Busspur geben, letztere geht vor dem Harras in die Linksabbiegespur über. Damit Autofahrer, die links abbiegen wollen, sich nicht vorher schon in die Busspur einsortieren und diese blockieren, setzte die SPD durch, die Busspur baulich abzutrennen. Des Weiteren sorgte die SPD mit ihrem Änderungsantrag dafür, dass die Autofahrstreifen verschmälert und der gewonnenen Platz zugunsten des Fuß- und Radverkehrs umverteilt werden soll. Zusätzlich wird eine Auffangampel im nördlichen Bereich der Busspur geprüft. Mit dieser Initiative unterstützte die SPD-Stadtratsfraktion den Beschluss des örtlichen Bezirksausschusses.

Dazu sagt der örtliche SPD-Stadtrat Jens Röver, stellv. verkehrspolitischer Sprecher:

„Wir wollen die Verkehrssituation am Harras dringend verbessern. Dafür haben wir heute im Stadtrat gesorgt und wichtige Weichen gestellt. Durch eine neue Führung soll der Verkehr besser fließen. Wichtig war uns dabei, nach dem Grundsatz der SPD-Verkehrspolitik zu handeln: Vorrang für den ÖPNV sowie für Fuß- und Radverkehr – für eine lebenswerte Stadt.“