Berg am Laim: SPD fordert bezahlbares Wohnen statt Büros

10. Mai 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Stadtwerke München (SWM) auf, den alten Busbahnhof und das Park&Ride-Gelände am Michaelibad ausschließlich mit bezahlbarem Wohnraum, sozialen Nutzungen und Einzelhandel zu überplanen.

Der aktuell von der Grundstückseigentümerin SWM geplante Bau von 5.000 Quadratmetern Bürofläche soll unterbleiben. Das hat die Fraktion heute gefordert, den entsprechenden Antrag erhalten Sie anbei.

Im Hinblick darauf, dass in Berg am Laim aktuell viele neue Gewerbeflächen entstehen (u.a. in der Macherei und im Werksviertel), sollen sich die Stadt und ihre Gesellschaften hier und in der ganzen Stadt auf den Bau von Wohnungen und sozialer Infrastruktur konzentrieren. Am Standort Michaelibad erwartet die SPD-Stadtratsfraktion, dass die Stadtwerke geförderten Wohnungsbau und Werkswohnungen, eine Kindertageseinrichtung und dringend benötigten Einzelhandel umsetzen und damit den immer neu entstehenden Gewerbe- und Hotelnutzungen in diesem Stadtbezirk einen Ausgleich entgegensetzen. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung soll die entsprechenden Nutzungen dem für diesen Sommer geplanten Aufstellungs- und Eckdatenbeschluss zugrunde legen.

Die örtliche SPD-Stadträtin Anne Hübner begründet den Antrag:

„In Berg am Laim entstehen an fast jeder Ecke neue Büroflächen und Hotels. Bezahlbarer Wohnraum aber wird auch hier immer knapper. Unsere Stadtwerke sollen deshalb Wohnungen statt Büros bauen. Der Standort Michaelibad ist dafür gut geeignet. Niemandem nützen immer neue Gewerbeflächen, wenn die Menschen, die dort arbeiten sollen, keine Wohnung finden. Die SWM als städtische Gesellschaft muss hier ihrer sozialen Verantwortung im Sinne einer vernünftigen Stadtplanung gerecht werden.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.