Mehr bezahlbarer Wohnraum: SPD fordert neue Mischung beim Wohnungsbau der Stadtwerke

23. Mai 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich für mehr bezahlbare Wohnungen ein: In einem Antrag fordert die Fraktion, die Nutzungsmischung bei Wohnungsbauvorhaben der Stadtwerke München (SWM) zu ändern.

Konkret soll der Werkswohnungsbau der SWM mit den Vorgaben aus dem Programm „Wohnen in München VI“ für die stadteigenen Flächen kombiniert werden.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Heide Rieke, planungspolitische Sprecherin:

„Die Stadtwerke München investieren kräftig in den Bau von Werkswohnungen und sorgen so für dringend benötigten Wohnraum. Es ist sehr gut, dass die SWM damit ihrer Verantwortung als kommunales Münchner Unternehmen gerecht werden und über ihre Hauptaufgaben Versorgung und Verkehr hinaus einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten.

Für uns ist es wichtig, dass dabei langfristig bezahlbare Wohnungen für verschiedene Einkommensstufen entstehen. Deshalb sollen die Stadtwerke ihren Werkswohnungsbau mit den Regeln des Wohnungsbaus auf städtischen Flächen kombinieren: die Hälfte im Fördermodell Einkommensorientierte Förderung (EOF) und München Modell plus darüber hinaus preisgedämpfter freifinanzierter Wohnungsbau. Ein Teil der Wohnungen soll außerdem im genossenschaftlichen Wohnungsbau verwirklicht werden.

München braucht genügend Wohnraum mit langfristig bezahlbaren Mieten. Die Stadtwerke München sollen auf ihren Flächen dazu beitragen.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.