Weniger Durchgangsverkehr im 22. Stadtbezirk: Antrag von SPD und CSU

26. Juni 2019

Die Stadtratsfraktionen von SPD und CSU wollen die Verkehrssituation im 22. Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied verbessern. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung soll dazu eine entsprechende Darstellung vorlegen.

Zu der Initiative sagt der örtliche Stadtrat Christian Müller, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion:

„Wir wollen, dass die Menschen im Münchner Westen gut leben – und das heißt auch, den Verkehr im Viertel so zu gestalten, dass er verträglich ist. Im 22. Stadtbezirk nimmt der Durchgangsverkehr zu, das belastet vor allem Wohngebiete und Ortskerne. Natürlich muss man gut vorankommen, gleichzeitig liegt der Fokus auf der Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner. Für sie wollen wir die Situation verbessern, ebenso für den Fuß- sowie Radverkehr. Und auch die Landwirtschaft muss berücksichtigt werden. Was wir verhindern wollen, ist noch mehr Durchgangs- und Schleichverkehr. Weil wir Probleme nicht verlagern wollen, braucht es eine funktionierende Lösung für den ganzen Stadtbezirk.“

Der örtliche Stadtrat Johann Sauerer, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, sagt:

„Die Verkehrssituation im 22. Stadtbezirk muss grundsätzlich überdacht und geplant werden. Wir haben in Freiham Europas größtes Neubaugebiet und viele weitere Bebauungspläne, welche uns vor gewaltige Herausforderungen stellen. Vor allem die Durchgangsverkehre stellen eine unerträgliche Belastung für den Stadtbezirk dar. Beim Anschluss Freihams an Alt-Aubing muss die Konzeption grundsätzlich neu gedacht werden. Hier darf es keine Denkverbote geben. Ziel muss die Entlastung und nicht die Belastung der bestehenden Wohnquartiere sein.“

Was dabei konkret geprüft werden soll, ist dem folgenden Antrag zu entnehmen:

Verbesserung der Verkehrssituation in den Wohngebieten und in den Ortskernen im 22. Stadtbezirk