Kreativquartier: Der Auftrag für Jutier- und Tonnenhalle steht

04. Juli 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte sich dafür eingesetzt, dass die denkmalgeschützten Hallen zu einem besonderen Kreativort werden – jetzt legt der Projektauftrag den Grundstein für den Umbau, der im Frühjahr 2022 beginnen soll.

Das nächste Etappenziel auf dem Weg zum Zentrum des neuen Kreativparks ist geschafft: Der Stadtrat hat heute in gemeinsamer Sitzung des Kommunal- sowie des Kulturausschusses das Nutzerbedarfsprogramm für die Jutier- und Tonnenhalle genehmigt sowie den Projektauftrag erteilt. Für den Umbau der beiden Hallen werden insgesamt 99,4 Millionen Euro veranschlagt. Die SPD-Stadtratsfraktion führt dieses Projekt seit Jahren voran und stimmte für das Nutzerbedarfsprogramm. In der Jutierhalle entstehen Ateliers und Arbeitsräume in modularer Bauweise, insgesamt 60 Module sind geplant. In der Tonnenhalle entstehen ein großen sowie ein kleiner Saal, Tanzstudios und die nötige Infrastruktur für Veranstaltungen.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher:

„Das ist genau das, was wir uns für diesen Ort vorstellen: In der Tonnenhalle entsteht Raum für Veranstaltungen, hier finden Musik, Theater, Tanz und Performance einen neuen Aufführungsort. Die Jutierhalle wird Arbeitsort für KünstlerInnen sowie Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft, mit Ateliers, kooperativ genutzten Arbeitsplätzen, Musikübungsräumen, Werkstätten sowie Ausstellungsbereichen.“

SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellv. kulturpolitische Sprecherin, sagt:

„Die Jutier- und Tonnenhalle werden Kreativhallen, die ein vielseitiges und inspirierendes künstlerisches Umfeld mit einer innovativen Arbeitswelt für die Kreativwirtschaft verbinden. Die Hallen werden ein zentraler Ort im neuen Quartier sowie im umliegenden Stadtviertel sein. Besonders reizvoll ist auch, dass der Stil und die Wirkung der ehemaligen Industriehallen erhalten bleiben. Wir treiben dieses Projekt seit Jahren voran und freuen uns sehr, dass der Stadtrat heute den Auftrag zum Umbau erteilt hat. Hier entsteht bald ein ganz spannender Ort!“